Mareile Höppner reagiert auf Wahl in Sachsen-Anhalt: "Ich kann es noch nicht verdauen"
Hamburg - RTL-Moderatorin Mareile Höppner (49) zeigt sich fassungslos angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt.
"Heute in der Bahn und ganz ehrlich, ich kann es noch nicht verdauen", schrieb die Hamburgerin in einem Instagram-Reel am Dienstag. Die Journalistin nahm sich zwei Tage Zeit, um auf die Wahl einzugehen.
"Auch über die Reaktionen in der Welt nach dieser Wahl sollten wir reden und die Zeichen, die nun davon ausgehen", so Höppner, die in ihrem Beitrag Screenshots von Artikeln zu internationalen Reaktionen zeigt.
Darunter auch die Information, dass US-Präsident Donald Trump (80) die Hochrechnung zur Sachsen-Anhalt-Wahl gepostet hat und Tech-Milliardär Elon Musk (55) der AfD zum Wahlsieg gratuliert.
Eines ist der 49-Jährigen aber noch wichtiger: Man müsse darüber reden, "wie wir als Gesellschaft darauf reagieren wollen", meint Höppner.
"Nicht mit dem Zeigefinger, Brüche gibt es genug", so der Appell der Journalistin.
Mareile Höppner will über die internationalen Reaktionen reden
Mareile Höppner setzt auf die Erfahrung ihres Großvaters
Viel mehr müsse sich der Blick auf die Menschen und das Geschehen ändern. "Ganz ehrlich, ich habe vierzehn Jahre in Sachsen gelebt und habe oft in Sachsen-Anhalt gedreht, lasst uns die Geschichten erzählen; die dagegen antreten", empfiehlt die Moderatorin.
Auf der Suche nach einer passenden Reaktion setzt die Hanseatin auf geballte Lebenserfahrung.
"Ich musste an meinen Großvater denken, er ist fast Hundert geworden, was hätte er wohl gedacht, er hätte wohl an mehr Menschlichkeit appelliert und Verstand", so Höppner.
Mit ihrem Post sammelte sie reichlich Likes, erntete aber auch Gegenwind. "Redet euch das doch nicht immer schön. Die Bevölkerung hat einfach keine Lust mehr auf die Politik, die zurzeit geführt wird", heißt es da unter anderem.
Die AfD sammelte bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag 43,8 Prozent der Stimmen und versetzte damit unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) in einen Schockzustand.
Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

