"Wirklich so krass?" Was Reporterin über Ukraine erzählt, hätte Markus Lanz nicht erwartet
Hamburg - Am Donnerstagabend stand die Ukraine im Fokus von Markus Lanz (57). Während der Sendung bekam er dabei eine Schilderung zu hören, die ihn völlig überraschte.
Zunächst sprach die geladene ARD-Reporterin Susanne Petersohn über die Erkennung von feindlichen Objekten durch Drohnen, die mittlerweile auch Künstliche Intelligenz zur automatischen Zielerfassung nutzen würden. "Vielleicht entgeht einem Piloten in einer Stresssituation etwas, was KI später erkennen kann", nannte sie einen wichtigen Vorteil.
Darauf Lanz: "Das heißt, es gibt keinen Ort, an dem du dich wirklich sicher fühlen kannst?", fragte er nach, woraufhin die Journalistin erzählte: "Ich habe letzte Woche mit einem Experten in der Ukraine gesprochen, der gesagt hat, dass die Grauzone immer größer und größer wird [...]." Mittlerweile könne sogar ein Umkreis von 50 bis 100 Kilometer im Frontgebiet sichtbar gemacht werden.
Petersohn weiter: "Diese Grauzone muss man sich so vorstellen, dass teilweise völliges Chaos herrscht, wo man beispielsweise in Städten in einem Haus Russen hat und im Nachbarkeller Ukrainer. Das hören wir wirklich häufig ..."
Verblüfft ging der Moderator dazwischen: "[Ist es] wirklich so krass?", hakte er nach, worauf die Korrespondentin nochmals bestätigte: "Ich habe engen Kontakt mit einem Kommandeur und er hat gesagt, dass sie drei Wochen nicht mitbekommen haben, dass im Nachbarkeller direkt Russen waren." Lanz' Reaktion: "Das ist ja Wahnsinn!"
Die komplette, rund 74-minütige Folge mit allen Aussagen und Standpunkten kann in der ZDF-Mediathek auf Abruf angesehen werden.
Titelfoto: Montage: ZDF/Markus Hertrich (2)
