Nach fünf Monaten USA zurück: "DHDL"-Investorin Janna Ensthaler zieht deutliches Fazit

San Francisco (USA)/Braunschweig - Aus der großen weiten Welt zurück ins beschauliche Niedersachsen! Diesen Schritt ist "DHDL"-Investorin Janna Ensthaler (41) samt Sack und Pack gegangen, um jetzt in Deutschland richtig anzupacken.

Janna Ensthaler (41) ist festes Mitglied der Investoren in "Die Höhle der Löwen" auf VOX.  © RTL/Bernd-Michael Maurer

Erst Ende 2025 hatte sich die TV-Kollegin von Judith Williams (54), Carsten Maschmeyer (66) und Co. dazu entschlossen, mit Mann und Kindern in Kalifornien zu leben, um den Tech-Vibe aus nächster Nähe mitzuverfolgen.

Jetzt ist die Unternehmerin zurück in Braunschweig und zieht bei BILD ein ehrliches Fazit zwischen den Machenschaften in den USA und Deutschland.

Der größte Unterschied: Amerikaner seien im Alltag durchaus freundlicher. "Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft sind dort gelebter Alltag. Selbst ein Supermarktbesuch fühlt sich anders an – man wird angelächelt, angesprochen, wahrgenommen."

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Richtig aufgefallen sei ihr der in den Augen vieler Deutscher übertriebene amerikanische Nationalstolz zuletzt beim Super Bowl, erklärt sie.

"Nationalhymne, Emotionen, Fighter Jets über dem Stadion. Das mag für uns übertrieben wirken. Ich glaube aber, dass genau dieser Stolz die Grundlage für die Kraft ist."

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TV-Investorin Janna Ensthaler glaubt an Deutschland

Die Unternehmen nutzt ihren Namen auch für politische Zwecke.  © Pia Bayer/dpa

Trotzdem müsse sich Deutschland im Vergleich mit den USA nicht verstecken, betont sie.

Ihrer Einschätzung zufolge sei sowohl die wirtschaftliche Lage als auch der deutsche Alltag besser als der jeweilige Ruf. "Deutschland wächst aktuell nicht stark, ist aber stabiler, als oft behauptet wird. (...) Deutschland ist kein Krisenfall, sondern eine unterschätzte Volkswirtschaft."

Insbesondere auf unsere Grundversorgung, Bildung und das Gesundheitssystem könne man stolz sein. "Viele Dinge laufen hier einfach, und das merkt man erst im Ausland. (...) Der Matheunterricht meiner Tochter an einer Top-3-Public-School in Kalifornien lag vom Niveau her zwei bis drei Jahre hinter dem deutschen System. Darauf – und auf die Lehrer, die unsere Bildung trotz aller hausgemachten Widrigkeiten hochhalten – können wir stolz sein."

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Auf permanentes Schimpfen auf Politik und Co. hat die Unternehmerin keine Lust. "Ich bin mit großer Bewunderung für die Dynamik der USA zurückgekommen. Aber auch mit der Erkenntnis, dass wir in Deutschland viel mehr richtig machen, als wir uns selbst zutrauen."

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