Natascha Ochsenknecht bereut Kompliment an Senta Berger bis heute

Berlin - Eigentlich wollte Natascha Ochsenknecht (61) einer großen Schauspielerin einfach nur ein Kompliment machen. Doch ein Satz, der ihr vor Jahrzehnten gegenüber Senta Berger (85) herausrutschte, beschäftigt sie bis heute.

Natascha Ochsenknecht (61) nimmt normalerweise kein Blatt vor den Mund. Doch manchmal bereut sie ihre Worte danach.  © Sven Hoppe/dpa

"Mensch, ich wäre froh, wenn ich mal im Alter so gut aussehen würde wie Sie", habe sie bei einer Begegnung auf einem Empfang in München zu der Schauspielerin gesagt, erinnerte sich Ochsenknecht in ihrem Podcast "Wondermom".

Senta Berger habe damals in Grünwald gewohnt und sei für sie schon immer eine beeindruckende Frau gewesen. "Und das ist so eine tolle Frau, die hat eine Aura, eine großartige Schauspielerin, einfach eine ganz tolle Frau", schwärmte die 61-Jährige.

Die Formulierung, mit der sie damals ihre Bewunderung zum Ausdruck bringen wollte, fand Natascha Ochsenknecht später allerdings selbst ziemlich unglücklich.

Denn kaum hatte sie den Satz ausgesprochen, habe sie sich bereits über ihre eigenen Worte geärgert: "Was hast du denn da für einen Mist geredet?"

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Senta Berger habe damals freundlich reagiert und gelächelt. Trotzdem blieb die Szene Ochsenknecht im Gedächtnis. "Da kann sie sich bestimmt nicht dran erinnern", sagte die Promi-Mama. Schließlich liege diese Begegnung mehr als 20 Jahre zurück. "Aber mir ist das hängen geblieben."

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Natascha Ochsenknecht über verunglückte Bemerkung: "Kannst du heutzutage nicht mehr sagen"

Senta Berger (85) steht seit mehr als 60 Jahren vor der Kamera.  © Sebastian Gollnow/dpa

Heute ist es für die Wahlberlinerin kaum noch vorstellbar, ein Kompliment zu machen, das so direkt das Alter ihres Gegenübers anspricht. "Das kannst du ja heutzutage nicht mehr sagen", so die Blondine. Dennoch lässt die Geschichte Natascha auch heute noch keine Ruhe.

"Wenn ich sie mal wiedersehe - ich wohne halt jetzt nicht mehr in München -, dann würde ich sagen: Ich hab das damals zu Ihnen gesagt und das tut mir furchtbar leid."

Denn es sei ja tatsächlich niemals ihre Absicht gewesen, Senta Berger zu beleidigen. Gerade weil sie die große Schauspiel-Dame so verehre, sei die Zunge schneller gewesen als der Kopf.

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