Los Angeles (USA) - In ihrem Netflix-Streifen "The Rip" spielen Matt Damon (55) und Ben Affleck (53) ein Polizei-Duo, das im Drogenmilieu ermittelt und in ein Netz aus Korruption und Verrat gerät. Nun hat das Hollywood-Gespann infolge des Films juristischen Ärger am Hals. Die beiden werden von realen Polizisten verklagt.
Jason Smith und Jonathan Santana, Beamte des Sheriff’s Office von Miami Dade, verklagen die Produktionsfirma, die Damon und Affleck gehört, wegen Verleumdung. Die beiden Polizisten sollen als Inspiration für das Korruptionsdrama gelten.
Smith und Santana werden in "The Rip" zwar nicht namentlich genannt, doch die Story beruhe auf einem realen Vorfall aus dem Jahr 2016, bei dem die beiden Polizisten mehr als 21 Millionen Dollar beschlagnahmt hatten.
Wie "Entertainment Weekly" berichtet, fühlten sich die beiden Polizisten durch die Details und den Schauplatz Miami Dade stark mit Damons und Afflecks Film in Verbindung gebracht.
Die Darstellung in dem Film hätte sogar dazu geführt, dass ihr persönlicher und beruflicher Ruf erheblich geschädigt worden sei.
Polizisten fordern von Matt Damon und Ben Affleck Schadensersatz
Weil der Streifen "Fehlverhalten, schlechtes Urteilsvermögen und unethisches Handeln im Zusammenhang mit einem realen Polizeieinsatz" implizieren würde, habe man nun Klage wegen Verleumdung eingereicht. Die Beamten erheben zusätzlich Klage wegen vorsätzlicher Zufügung seelischen Leids.
Die Anwälte der Polizisten forderten einen öffentlichen Widerruf sowie eine Richtigstellung. Noch dazu forderten sie Schadensersatz. Matt Damon und Ben Affleck äußerten sich bislang nicht zu den Vorwürfen.