Nico Santos spricht über Heilpraktiker-Erfahrung: "Geweint, als wäre ich aus dem Geburtskanal gekommen"

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Berlin - Nico Santos (33) litt jahrelang unter Tics - bis eine Heilpraktikerin ihm offenbar helfen konnte. Was bei der Behandlung passierte, überraschte selbst ihn!

Wegen seiner jahrelangen Tics suchte Nico Santos (33) Hilfe bei einer Heilpraktikerin.
Wegen seiner jahrelangen Tics suchte Nico Santos (33) Hilfe bei einer Heilpraktikerin.  © Daniel Reinhardt/dpa

"Mein ganzes Leben lang hatte ich Tics", erzählt der Musiker in einem Radio-Interview mit ENERGY. Besonders mit den Augen habe er ständig "geklappert". Doch auch andere Bewegungen hätten ihm zu schaffen gemacht. Gerade in stressigen Phasen, etwa während der Arbeit an einem Album, seien die Tics besonders schlimm gewesen.

Schließlich suchte der 33-Jährige eine Heilpraktikerin auf. Bei einem sechsstündigen Termin kam eine Behandlung namens "Unwinding" zum Einsatz. Dabei wurde sein Körper auf einer Liege behandelt, während die Heilpraktikerin seinen Kopf bewegte.

Dann kam der entscheidende Moment: "Da, wo du denkst, es geht nicht mehr weiter, macht sie klack", schildert der Sänger. Die Heilpraktikerin habe ihm erklärt, dass sich in den beiden letzten Wirbeln Traumata speichern würden.

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Die emotionale Reaktion des Musikers ließ nicht lange auf sich warten: "Dann habe ich geweint, als wäre ich gerade aus dem Geburtskanal gekommen." Was ihn besonders verblüfft hat: "Danach habe ich nie wieder in meinem Leben einen Tic gehabt. Das ist wahr. Das ist crazy."

Nico Santos quält sich durchs Training: "Ich hasse Sport"

Mit ENERGY-Moderatorin Anna kam Nico Santos (33) auch auf das Thema Sport zu sprechen.
Mit ENERGY-Moderatorin Anna kam Nico Santos (33) auch auf das Thema Sport zu sprechen.  © ENERGY

Doch nicht nur diese außergewöhnliche Erfahrung beschäftigt den Sänger. Auch beim Thema Sport nimmt Santos kein Blatt vor den Mund.

Während ENERGY-Moderatorin Anna erzählt, dass Sport ihr selbst an miesen Tagen neue Energie gebe, konnte der Musiker nur staunen. "Warum habe ich keine Scheiß-Sportart, die mir gefällt?", fragt er sich. Denn obwohl er wisse, wie gesund Bewegung sei, könne er sich nur schwer dafür begeistern.

Selbst wenn er sich zwei Wochen lang durch ein Training quäle, ändere sich daran nichts. "Ich mache es zwei Wochen. Ich denke mir jeden Tag: 'Ich hasse das.' Es ist so schlimm", gesteht der "Rooftop"-Interpret.

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Besonders absurd findet der Sänger den Vergleich mit seinen sportlichen Freunden. Während einige seiner Kumpels locker 30 Kilometer laufen, sieht die Sache bei ihm ganz anders aus. "Was für 30 Kilometer, nach vier Kilometern kannst du bei mir den Krankenwagen rufen", witzelt der 33-Jährige.

Ein bisschen leichter fällt ihm das Training immerhin auf Mallorca. Dort sorgen Strand und schöne Landschaft wenigstens für etwas Motivation.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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