Köln - Dass Oliver Pocher (48) kein Blatt vor den Mund nimmt, ist allseits bekannt. Jetzt holt er zu einem heftigen Rundumschlag aus - und rechnet gnadenlos mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab.
"ARD und ZDF und die ganzen dritten Sender kannst du schon längst einstampfen. Brauchst du alles nicht mehr", schimpft der "Schwarz und Weiß"-Interpret im Gespräch mit Autor Tom Junkersdorf (58) im Podcast "TOMorrow - Business. Stars. Lifestyle".
Daher hält Olli auch eine Fusion von ARD und ZDF für möglich. Denn es seien einfach "viel zu viele" Sender.
Ähnlich sehe er es bei den zahlreichen Radioprogrammen, wo aus seiner Sicht zahlreiche wegfallen könnten.
Denn der Kölner Comedian glaubt, dass der politische Druck auf die Rundfunkgebühren weiter steigen werde.
Vor allem die politische Ausrichtung vieler Sendungen störe den Ex-Mann von Amira Aly (34).
"Eine gewisse Neutralität musst du schon haben", so der Comedian, dem vor allem die Beziehung von ARD-Talkmaster Louis Klamroth (36) zur Klimaaktivistin Luisa Neubauer ein Dorn im Auge sei.
Rechtsruck in Deutschland: Das ist der Grund für Oliver Pocher
Für undenkbar hält Olli die Vorstellung, dass, würde Klamroth privat mit AfD-Chefin Alice Weidel (47) liiert sein, er trotzdem seine eigene Sendung moderieren dürfe.
Genau darin sehe er auch die Entwicklung der vergangenen Jahre und auch einen Grund für den politischen Erfolg der umstrittenen Partei.
"Die Leute sind so satt, dass sie nur das sagen dürfen, was en vogue ist", ist sich der Entertainer sicher, der glaubt, dass sich viele Bürger bevormundet fühlen und man nur noch Meinungen äußern dürfe, die gesellschaftlich akzeptiert seien.
Denn wer ständig belehrt werde, reagiere - verständlicherweise - trotzig.
"Das führt ja auch zur Situation, dass wir momentan genau diesen Rechtsruck haben", führt der 48-Jährige abschließend aus.