Pocher packt knallhart über TV-Branche aus: "Fernsehen ist in einer absoluten Krise"
Köln - Oliver Pocher (48) sieht das klassische Fernsehen am Abgrund. Im "TOMorrow Business Podcast" teilt er ordentlich gegen die Branche aus. Auch TV-Gesicht Heidi Klum (53) bekommt ihr Fett weg.
Zusammen mit dem Journalisten Tom Junkersdorf (58) spricht der Comedian auf YouTube über abgesetzte Sendungen, sinkende Bedeutung der Sender und die Konkurrenz durch Plattformen wie TikTok und Twitch.
"Fernsehen ist in einer absoluten Krise", meint Pocher. Diese habe sich seiner Ansicht nach allein im vergangenen halben Jahr noch einmal verschärft. Dabei verweist er auch auf den Stellenabbau bei RTL und Sky.
Seine Prognose fällt düster aus: "Es werden jetzt jede Woche Sendungen abgesetzt werden", sagt Pocher. Die Konsequenz sei, dass irgendwann auch das Sendersterben beginne.
Social-Media und Streaming hätten dem klassischen Fernsehen durch die riesige Auswahl an Inhalten längst den Rang streitig gemacht. Gleichzeitig seien viele Geschichten im Fernsehen inzwischen einfach auserzählt.
Pocher hat auch für Heidi Klum harte Worte
Besonders hart geht Pocher mit Heidi Klum ins Gericht. Die habe in Deutschland zwar noch immer einen großen Namen und Marktwert, müsse sich aber seiner Meinung nach ständig mit neuen Schlagzeilen im Gespräch halten.
Dabei spielt er unter anderem auf freizügige Bilder und sehr offene Interviews über Klums Privatleben an. Pocher spottet, dass "in Würde altern" offenbar nicht gerade ihre Stärke sei.
Auch das "Heidi Fest", das von RTL kürzlich aus dem Münchner Hofbräuhaus übertragen wurde, sei schlichtweg "Schrott". Ohne Heidi Klums Starstatus wäre das Format aus seiner Sicht überhaupt nicht relevant.
Zusätzlich bekommen auch Heidis Ehemann Tom Kaulitz (37) und sein Bruder Bill Kaulitz (37) ihr Fett weg. Vor ihrer Verbindung zu Heidi hätte sich kaum jemand für sie interessiert.
Auch dass Tom Kaulitz einem Sohn der Model-Mama einen Ferrari zum Geburtstag schenkte, stößt Pocher sauer auf. "Ich wüsste gar nicht, wie oft ich gegen eine Wand gelaufen sein müsste", sagt er. Seine eigenen Kinder sollten sich solche Dinge lieber selbst erarbeiten.
Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

