Dresden - "Ich lebe noch. Ich lebe gern." Mit diesen Worten meldet sich Patrice Aminati (31) nach wochenlanger Funkstille zurück.
Viele Menschen hatten sich zuletzt große Sorgen um die junge Mutter gemacht. In ihrer Instagram-Story erklärte Patrice nun, warum sie sich zurückgezogen hatte.
"Verzeiht mir, dass ich nicht antworte - nicht antworten kann. Doch all die Kraft, die ich habe, versuche ich meiner Tochter zu schenken", schrieb die 31-Jährige.
Patrice selbst bleibt trotz allem kämpferisch. Ihre Situation habe sich nicht verändert, schreibt sie. "Aufgeben ist keine Option. So viele helfen, wünschen und beten für mich."
Die Dresdnerin kämpft gegen schwarzen Hautkrebs im vierten Stadium. Heilung ist nicht mehr möglich, die Krankheit hat sich in ihrem Körper zu stark ausgebreitet.
Inzwischen wird Patrice auch palliativ behandelt. Eine weitere Hoffnung auf eine neue Therapie erfüllte sich bislang nicht.
"Niemand, absolut niemand soll allein sein", so Patrice. "Passt auf euch und aufeinander auf."
Rührendes Statement von Patrice Aminati nach längerer Pause
Im Sommer 2026 zeigte ein MRT, dass die laufende Therapie bei einigen Metastasen nicht ausreichend anschlägt. Deshalb musste zusätzlich eine Strahlentherapie begonnen werden. Die Kräfte der jungen Mama werden somit immer wieder auf die Probe gestellt.
Dennoch richtet Patrice ihren Blick nicht nur auf ihr eigenes Schicksal. "Seht euch in die Augen, in eure Herzen, es gibt so viele, denen es so geht wie mir. So viele brauchen Hilfe", schrieb die 31-Jährige.
Zu guter Letzt bedankte sich Patrice noch für die vielen Nachfragen ihrer Follower und für die große Anteilnahme.