Nach Sex-Eklat und Red-Bull-Rausschmiss: Ralf Schumacher rechnet mit Christian Horner ab
Saint-Tropez (Frankreich) - Das Skandal-Aus von Christian Horner (52) als Ex-Teammanager bei Red Bull zieht weiter seine Kreise. Jetzt hat sich Ralf Schumacher (51) in die Debatte eingemischt und ordentlich gegen den Briten geschossen.
Bereits vor etwas mehr als einem Jahr setzte Red Bull den erfolgreichsten Teammanager der Rennstall-Historie wegen sexueller Nachrichten an eine Mitarbeiterin vor die Tür.
Demnächst bringt Christian Horner seine Autobiografie "Drive" auf den Markt - und TV-Experte Ralf Schumacher damit auf die Palme.
Denn: In seinem Buch verbreitet der 52-Jährige offenbar zahlreiche Lügen über seine Zeit in der Formel 1, tritt außerdem gegen ehemalige Weggefährten nach.
Einer davon ist Superhirn Adrian Newey (67). Dem Star-Ingenieur wirft Horner fehlende Rückendeckung und Fahnenflucht rund um seinen Sex-Eklat vor.
"Dass er jetzt, um ein paar Bücher und ein paar Tickets für seine Tour zu verkaufen, seine ehemaligen Partner und Arbeitskollegen mit Füßen tritt, ist unterirdisch. Das spiegelt seinen Charakter wider", macht Ralf im Podcast "Backstage Boxengasse" mit Co-Host Peter Hardenacke (51) deutlich.
Ralf Schumacher sauer über Äußerungen von Christian Horner
Auch Red-Bull-Berater Dr. Helmut Marko (83) - für einige Jahre größter Förderer von Sebastian Vettel (39) - bekommt fälschlicherweise sein Fett weg.
Dem Österreicher wirft Christian Horner vor, dass dieser vor mehreren Jahren keinen Bock auf Max Verstappen (29) gehabt haben soll.
Laut Ralf eine dreiste Lüge! "Ich weiß nicht, was da in Horners Kopf vorgeht. Man kartet nicht so nach. Ich weiß nicht, warum er das Gefühl hat, das jetzt so machen zu müssen."
Obendrein soll sich der Ehemann von "Spice Girls"-Sängerin Geri Halliwell (54) als Teamchef von Ferrari selbst ins Gespräch gebracht haben - auch das stößt Ralf mehr als böse auf. "Das ist einfach nur ein Armutszeugnis. Ich kann einfach nicht verstehen, warum er das so macht."
An eine Rückkehr des geschassten Teamchefs glaubt der Bruder von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (57) nicht.
"Ich glaube, es gibt keinen Weg mehr zurück für ihn. Er hat es in den USA bei Cadillac versucht, da ist er gescheitert. Ich weiß nicht, wer ihn jetzt noch nehmen soll."
Titelfoto: Imago / Eibner

