Rapper Marteria kehrt Berlin den Rücken: "Nicht mehr gesund für mich"

Berlin - Der Rapper Marteria (43) hat nach eigenem Bekunden kein Interesse mehr an dem Trubel der Großstadt.

Marteria (43) erklärt seinen Rückzug aus Berlin.  © Friso Gentsch/dpa

"Ich hab irgendwann gemerkt, dass Berlin nicht mehr gesund für mich ist", sagte der Musiker, der 2003 in die Metropole zog und mit 24 Vater wurde, dem "Tagesspiegel".

In der Hauptstadt sei ihm das Leben zeitweise zu intensiv gewesen. "Es war immer so viel los, so viel Feierei, und ich bin da sehr affin und kann schlecht Nein sagen", erklärte er. Der Rückzug aufs Land habe ihm deshalb gutgetan.

Heute lebt der 43-Jährige überwiegend auf Rügen. Dort schätze er vor allem die Ruhe und die Natur. "Nach Rügen zu ziehen, hat mir total gutgetan – die Nähe zu meiner Heimat Rostock, die Natur, das Meer, das Angeln", gab Marten Laciny, wie der Sänger mit bürgerlichem Namen heißt, zu Protokoll.

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Ganz den Rücken gekehrt hat er Berlin jedoch nicht. Mit etwas Abstand habe sich auch sein Blick auf die Stadt verändert. "Durch diesen Abstand habe ich dann auch Berlin wieder total lieb gewonnen", sagte er.

Während viele Berliner genervt von ihrer Stadt seien, erlebe er die Hauptstadt inzwischen wieder positiver: "Und ich bin jetzt im Freundeskreis der Einzige, der so ganz euphorisch durch die Straßen geht und sagt: 'Berlin ist die geilste Stadt!'"

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Der Musiker pendelt nach eigenen Angaben weiterhin zwischen mehreren Wohnorten, sieht seinen Lebensmittelpunkt aber klar auf dem Land. Am Freitag erscheint sein neues Album "Zum Glück in die Zukunft III".

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