Tod von Elmar Wepper: Witwe Anita spricht erstmals über ihren Schmerz
München - Am 31. Oktober 2023 starb der beliebte TV-Star Elmar Wepper ("Der Kommissar", "Zwei Münchner in Hamburg") in seinem Zuhause in Planegg im Landkreis München im Alter von 79 Jahren. Der Schauspieler starb an plötzlichem Herzversagen. Zweieinhalb Jahre später hat sich nun seine Witwe Anita (69) zu ihrem Verlust geäußert.
"Elmar war für mich der ideale Partner, Ehemann und Geliebte. Wir hatten uns gefunden. Und waren die Alles-Zusammen-Macher. Jetzt bin ich allein. Die Zeit heilt Wunden nicht, aber sie hilft. Mein Leben bewegt sich in Wellen", erzählte die Witwe der "Bild".
An seinem Geburtstag, dem 16. April, wird sie ihn wieder besuchen. "Ich gehe zum Friedhof, zünde eine Kerze an und bin ihm nah."
Es gebe kein Rezept dafür, wie man seinen Weg nach einem solchen Verlust wiederfindet. Es sei wichtig, neugierig zu bleiben und mit Menschen zu sprechen.
"Aber es ist eine Überwindung, allein ins Theater zu gehen, ins Kino, ins Café. Mir hat unsere Hündin Emma (5) sehr geholfen. Sie hat mich aufgefangen", sagte die 69-Jährige.
Mit Border-Collie-Mix Emma gehe sie jeden Tag spazieren, das helfe ihr sehr. "Da treffe ich Menschen. Und auf den Wegen, die ich mit Elmar zusammen ging, lebt er weiter", meinte Anita Wepper.
Wegen des Hundes wohne sie weiterhin in dem Familienhaus bei München. "Der Garten ist für sie so wichtig. Deshalb bleiben wir", sagte sie.
Elmar Weppers Kleidung wurde gespendet
Die Kleidung ihres verstorbenen Mannes habe sie einem Sozialkaufhaus gespendet. "Es ist schön, zu wissen, dass seine Sachen weitergetragen werden", findet die Witwe.
Nach dem überraschenden Tod von Elmar Wepper hatte auch der damals amtierende Oberbürgermeister von München, Dieter Reiter (67), Witwe Anita sein herzliches Beileid mit emotionalen Worten ausgesprochen.
"Ich wünsche Ihnen, liebe Frau Wepper, und allen Angehörigen, dass Ihnen die Erinnerung an die gemeinsamen Jahre die Kraft gibt, Ihre Trauer zu überwinden, und Sie Trost aus dem gemeinsam Erlebten schöpfen können", sagte Reiter.
Titelfoto: Felix Hörhager/dpa
