Sara Kulka in Schockstarre: Plötzlich ist ihre Tochter (12) aus der Schule verschwunden

Leipzig - Ein Satz änderte am Mittwoch alles für Model und Influencerin Sara Kulka (36). Ihr Handy klingelte und zeigte einen Anruf der Schule ihrer Tochter (12) an. "Mathilda ist nicht in der Schule", sagte die Person am anderen Ende der Leitung dann.

In ihrer Instagram-Story erzählte Sara Kulka von ihrer Erfahrung.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/@sarakulka_

Die 36-Jährige blieb bei dem Telefonat zunächst noch ruhig, wie sie in ihrer Instagram-Story erzählte, denn ihre beiden Kinder waren in den vergangenen Tagen bei ihrem Vater und Mathilda hatte sowieso schon etwas gekränkelt. Die erste logische Erklärung für Kulka war also, dass die 12-Jährige krank zu Hause sein muss.

Als ihr Ex-Mann dann aber sagte, dass er Mathilda in der Schule abgegeben hat, fing das Gedankenkarussell an, sich zu drehen. "Informieren Sie alles, Polizei und alles, suchen Sie sie", forderte die Model-Mama die Schule auf.

Währenddessen habe sie wieder ihren früheren Partner angerufen, ihn laut eigener Aussage angeschrien und beschimpft, "obwohl er der Letzte ist, der etwas dafür kann".

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"Ich war kurze Zeit in einer Schockstarre. Mein ganzes Leben hat sich vor mir abgespielt, als wäre es vorbei", fasste Kulka ihre Gefühle zusammen. Der Vater der Kinder versuchte in der Zwischenzeit, die 12-Jährige zu orten, wohl über digitale Geräte.

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Mentale Erkrankungen verschlimmern Gedankenkarussell

Sara Kulka (36) ist Mama von zwei Töchtern.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/@sarakulka_

Nach einigen Minuten kam dann die erlösende Nachricht von der Schule. "Entschuldigung, es war nicht Ihre Mathilda, es war eine andere. Ihre Mathilda ist ganz normal im Unterricht. Die andere fehlt", sagte die Person am anderen Ende der Leitung.

Die Panik bei Sara Kulka legte sich etwas, aber dennoch kritisierte sie das Verhalten der Verantwortlichen. Es sei "wichtig und richtig", dass bei ihr angerufen wurde und Fehler seien menschlich, aber diese Nachrichten seien selbst für eine gesunde Person nur schwer zu fassen.

"Mach das mal mit jemandem, der eine diagnostizierte Panikstörung hat. Mein Leben war in meinem Kopf vorbei, obwohl mein Kind ganz normal in der Schule war", erklärte sie fassungslos. Die 36-Jährige hat auf Social Media schon häufiger darüber gesprochen, dass bei ihr mentale Krankheiten wie beispielsweise Depressionen und ADHS diagnostiziert wurden.

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Sie brauchte noch kurz, bis sie sich wieder in der Realität verankern konnte und realisiert hatte, dass alles gut ist. Kulka hofft natürlich, dass es der anderen Mathilda, die tatsächlich nicht in der Schule war, auch gut geht.

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