"Krank, widerlich, ohne Daseinsberechtigung": Sara Kulka nach Anschlag in Berlin mit klarer Kante
Leipzig - Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag im Umfeld des Christopher Street Days (CSD) in Berlin hatte Reality-Star und Model Sara Kulka (36) sich mit den Opfern und der queeren Community solidarisiert. In ihrer eigenen Followerschaft sorgte das aber wohl für Unverständnis und Diskussionen.
Laut einer aktuellen Instagram-Story hätten Kulka viele Nachrichten erreicht, mit denen sie laut eigener Aussage nicht gerechnet hätte. Was genau ihr geschrieben wurde, teilte sie am Montag nicht, aber sie rechnete mit zahlreichen Vorurteilen ab.
Sie und die queeren Menschen in ihrem Umfeld würden auch nichts davon halten, wenn auf dem CSD sexuelle Handlungen ausgelebt oder Fetische öffentlich gefeiert werden. "Dazu ist der CSD nicht gemacht", betonte sie.
Scheinbar hatten sie aber auch Nachrichten erreicht, die Homosexualität in Zusammenhang mit Pädophilie setzten.
Der Ex-Dschungelcamperin platzte der Kragen: "Statt auf die queeren Menschen zu schauen, schaut mal lieber auf den netten Nachbarn oder den liebevollen Familienvater, weil da passieren ja die meisten Missbrauchsfälle. Das sind ja Statistiken", sagte sie.
Und natürlich würde es auch Fälle geben, in denen Männer sich nur als Frauen ausgeben würden, um beispielsweise Frauen auf Toiletten heimlich zu filmen. "Aber das sind auch keine Männer, die tatsächlich homosexuell sind, sondern einfach nur kranke, widerliche ...., die für mich keinerlei Daseinsberechtigung haben", so Kulka.
Sara Kulka: "Nicht alle in einen Topf werfen"
Kulka findet, dass man nicht alle Menschen in einen Topf werfen darf und dass es immer irgendwelche "kranken" Menschen geben würde.
Die 36-Jährige würde ihren queeren Freunden ihre Kinder anvertrauen, die auch in einem Umfeld aufgewachsen sind, in denen Homosexualität normal war. Ihrer Followerschaft empfiehlt sie, es in der Kindererziehung nicht zu Überthematisieren und einfach da zu sein und zu unterstützen, wenn das eigene Kind sich über die eigenen Gefühle äußert.
Außerdem stellte sie klar: "Du wirst so geboren. Du kannst es dir verdammt nochmal nicht aussuchen".
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Instagram/@sarakulka_
