Brandanschlag in Berlin: Auch Sarah Connor sitzt im Dunkeln und klagt an
Berlin - Nach einem Brandanschlag ist im Südwesten Berlins großflächig das Stromnetz zusammengebrochen. Auch Sarah Connor (45) ist davon betroffen.
Die Familie wohnt in einer Villa im Grunewald, aus der sich die Sängerin in einer Story bei Instagram meldete - in völliger Finsternis.
Lediglich eine Stirnlampe sorgte für ein wenig Licht. "Liebe Grüße aus Berlin vom Stromausfall", begrüßte die 45-Jährige ihre Community. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell meine Kopflampe aus dem Dschungel wieder rausholen muss", stellte sie fest.
Zur Erklärung: Connor hatte kurz vor Weihnachten gemeinsam mit ihrer Familie einen Trip in den Amazonas gemacht und ein Survival Camp im Regenwald absolviert, dass sie als "das Krasseste, was ich je erlebt habe", bezeichnete.
Als wenn sie es geahnt hätte, denn jetzt musste sie erneut ohne Strom auskommen. "Wir rennen hier durchs Haus, ein bisschen kopflos und mit Jacken an, weil es ist kalt und es ist dunkel", berichtete sie.
Ihr Haus habe keinen Kamin und keine Lampen, die ohne Strom funktionieren. Also zog die Familie kurzerhand in ein Hotel, aus dem sich die Promi-Dame später erneut zu Wort meldete.
Sarah Connor wendet sich an Politik: "Wie helft Ihr denn da jetzt?"
"Für uns ist es kein Problem, wir können halt hier ins Hotel gehen und haben es jetzt heute Abend warm", stellte die Schwester von Anna-Maria Ferchichi (44) fest.
"Aber wie machen das andere Leute? Und was macht Ihr dagegen?", fragte sie und wandte sich direkt an die verantwortlichen Politiker. "Wie helft Ihr denn da jetzt? Also gibt es da nichts, was man machen kann?", wollte Sarah wissen und dachte dabei zum Beispiel an Notfallaggregate.
"Ich finde es irgendwie, wenn ich darüber nachdenke, echt ganz schön krass und frage mich, ob wir da in so einer großen Stadt nicht besser darauf vorbereitet sein können", prangerte die Musikerin an.
Schließlich habe es sich ja noch nicht einmal um einen großen Anschlag gehandelt, sondern es seien nur "ein paar Bezirke" betroffen.
"Aber es sind immerhin 45.000 oder 50.000 Haushalte", stellte Sarah Connor fest und kam zu dem Schluss: "Also sind wir echt ein ganz schön verwundbares Plätzchen, hier in Berlin!"
Titelfoto: Michael Ukas/dpa, Screenshot/Instagram/sarahconnor (Bildmontage)

