Berlin - Sarah Connor (45) engagiert sich seit Jahren aktiv für den Schutz von Walen. Auch das Schicksal des gestrandeten Buckelwals Timmy geht ihr nah. An ihre Follower richtet sie deshalb einen eindringlichen Appell.
Wie viele Helfer haben inzwischen alles versucht, um das Tier doch noch zurück ins offene Meer zu lotsen? Ohne Erfolg. Seit Anfang April sitzt der Wal nun in der Bucht von Poel fest – offenbar die letzte Station seines wochenlangen Irrwegs.
Die Meeressäuger haben es auch Sarah Connor seit Längerem angetan. Sie kriege täglich Hunderte Nachrichten zu dem Thema. Nun hat sich die selbsternannte "Hobby-Meeresbiologin und Aktivistin", zu Wort gemeldet.
"Ich weiß, ihr wollt am liebsten, dass ich mir als Hobby-Meeresbiologin und Aktivistin ein Superwoman-Cape umwerfe und den Wal retten gehe", schreibt die Sängerin auf Instagram.
Doch ihr trauriges Resümee lautet, dass sie zwar gerne in ihren Wetsuit springen und den Wal befreien würde, ihm aber nicht helfen könne - und vermutlich auch niemand anderes mehr.
Die 45-Jährige habe Kontakt zu vielen Menschen, die sich mit gestrandeten Walen auskennen. "Es ist zu einem gewissen Teil die Natur. Aber eben auch ein Symbol für die Invasion des Menschen in das Ökosystem Meer", betont Connor.
Sarah Connor ruft zu Fisch-Verzicht auf
In ihrem Post richtet die "Wie schön du bist"-Interpretin auch einen klaren Aufruf an ihre Fans: "Die Frage ist doch, was lernen wir daraus? Was jeder tun kann, dem der Wal jetzt leid tut: Esst weniger oder am besten gar keinen Fisch, reduziert euren Konsum!"
In Restaurants sollen ihre Follower gezielt nach der Herkunft des Fisches fragen und auf möglichst nachhaltig gefangene Ware achten. Zudem ruft sie dazu auf, Petitionen gegen das Massenfischen mit Grundschleppnetzen zu unterschreiben.
"Wenn dieser Wal nicht umsonst vor unserer Küste sterben soll, ergreift die Initiative und bekämpft die Ursachen für diese Art von Ereignissen", erklärt die Sängerin.