Berlin - Rapperin Shirin David (31) hat zum ersten Mal öffentlich über ihre Netflix-Doku gesprochen und dabei ordentlich Kritik geäußert.
Im März dieses Jahres erschien bei dem Streaming-Anbieter die Doku "Barbara – Becoming Shirin David". Fans waren damals verwundert, denn Promo machte die 31-Jährige gar nicht. Und das offenbar aus gutem Grund.
Die "Bauch, Beine, Po"-Interpretin wollte die Doku "zurückkaufen". Das verrät sie jetzt im Rahmen einer Fragerunde bei Instagram.
Sie wollte damals jeden Cent zurückzahlen, um sich so offenbar die Rechte zu sichern. Doch die Netflix-Marketing-Chefin hätte gesagt, es würde dem Ruf des Unternehmens schaden.
In der Doku sieht man die mehrfache Nummer-1-Sängerin als verletzliche Frau, die unter dem Druck des Perfektionismus leidet.
Für die "The Voice"-Jurorin sei das Endergebnis nicht authentisch gewesen und "an den Haaren herbeigezogen".
Das Produktionsteam habe sie geliebt, aber am Ende hätten Regisseur und Marketingteam den Film geschnitten. "Bei Netflix gibt man jegliches Schnittrecht ab, weil es journalistische Arbeit sein soll", schreibt sie.
Shirin David macht Netflix Vorwürfe
Die Marketing-Chefinnen hätten sie immer wieder darum gebeten, alles zu zeigen, um "Netflix Doku-Geschichte" zu schreiben. "Es war wie Brainwash", wirft die Rapperin den Machern vor.
"Der erste Titel sollte heißen 'Shirin David gibt Kontrolle ab'. Ich schreie, like, wie misogyn kann man denken 2026", so die 31-Jährige.
"Was dabei zusammengeschnitten worden ist, ist nur das 'Leiden'." Und sie ergänzt: Helene Fischer habe ihre Doku sogar abgesagt. "Sie war nur klüger als ich und hatte noch nicht unterschrieben", so Shirin.
Am Ende erklärt die Sängerin: "Versteht mich nicht falsch, ich bin dankbar, aber ich habe einfach mehr Tiefe, mehr Herkunft und weniger Geheule erwartet."
Musikalisch läuft es dagegen bei der 31-Jährigen umso besser. Gemeinsam mit Rap-Kollege Summer Cem landete sie mit ihrem Song "Mo' Money Mo' Haters" direkt in den Top fünf der Charts.