Sie wurde nur 25 Jahre alt: Schauspielerin Luna Jordan "plötzlich und unerwartet" gestorben
Von Julia Kilian, Denis Zielke
Berlin - Die Film- und Fernsehwelt trauert um Luna Jordan: Die Schauspielerin wurde nur 25 Jahre alt.
Wie die Agentur Players in Berlin am Montag unter Berufung auf die Familie mitteilte, sei Jordan bereits am vergangenen Mittwoch "plötzlich und unerwartet" gestorben. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.
Jordan wirkte im Laufe ihrer Karriere unter anderem im TV-Krimi Polizeiruf 110 mit und in der Serie Jenseits der Spree an der Seite von Jürgen Vogel (58).
Zuletzt stand sie für die neue Serie "Hamburg Days" vor der Kamera, die von den frühen Jahren der The Beatles erzählt und derzeit gedreht wird. Jordan sollte darin die Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr (1938-2020) verkörpern.
Für ihre Rolle in dem Drama "Fuchs im Bau" wurde sie 2022 mit dem Österreichischen Filmpreis als beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. In ihrer Dankesrede sprach sie über sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche.
Bereits früh übernahm Jordan anspruchsvolle Rollen. In der NDR-Dokumentation "Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs" berichtete sie darüber, wie belastend es sein könne, schon in jungen Jahren schwierige Figuren zu spielen und sich emotional davon abzugrenzen.
Luna Jordan lebte in Berlin und Wien
Die in Berlin geborene Schauspielerin lebte auch in Wien und war in den vergangenen Jahren zudem im Film Run Me Wild zu sehen, der beim Filmfestival Max Ophüls Preis gezeigt wurde.
Außerdem spielte sie in der Coming-of-Age-Serie Euphorie mit. Die Produktion basiert auf einer israelischen Vorlage und wurde in den USA unter dem Titel Euphoria adaptiert – unter anderem mit Zendaya (29) und Jacob Elordi (28).
Titelfoto: Pascal Bünning/Players Agentur/dpa
