Los Angeles (USA) - Im Sorgerechtsstreit zwischen Schauspielerin Halle Berry (60) und ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) um ihren gemeinsamen Sohn Maceo (13) ist ein Urteil gefallen. Der Hollywood-Star muss dabei eine herbe Niederlage einstecken.
Zwar hob der zuständige Richter die Schutzanordnung gegen Halle Berry wieder auf, nachdem ihr Ex-Mann ihr vorgeworfen hatte, ihren Sohn gewürgt zu haben. Doch im Streit um das Sorgerecht triumphierte Martinez, wie das Promi-Portal "TMZ" erfuhr.
In der Vergangenheit hatte das Ex-Paar das gemeinsame Sorgerecht. Die Schauspielerin hatte vor Gericht dafür gekämpft, dass Maceo wieder genauso viel Zeit bei ihr verbringt wie bei seinem Vater. Doch dies lehnte der Richter ab.
Das primäre physische Sorgerecht soll nun bei Martinez liegen, heißt: Maceo wird überwiegend bei seinem Vater leben. Besonders bitter: Halle Berry darf ihren 13-jährigen Sohn nicht mehr über Nacht bei sich haben.
Martinez' Anwalt bezeichnete die Entscheidung als "großen Sieg". Dennoch verlor die Oscar-Preisträgerin nicht alle Rechte. Ihre Sprecherin betonte, dass beide weiterhin das gemeinsame rechtliche Sorgerecht hätten und Berry im Falle einer Meinungsverschiedenheit zwischen den Eltern das entscheidende Wort hätte.
Ganz vom Tisch ist das Thema aber immer noch nicht. Laut "TMZ" will ein Richter im November erneut die Sorgerechtsfrage prüfen.
Instagram-Beitrag sorgt vor Gerichtsentscheidung für Wirbel
Vor der Entscheidung hatte ein Instagram-Post auf Halle Berrys Account für Aufsehen gesorgt. Nachdem ihr Profil gehackt worden sein soll, erschien am Montag ein Beitrag, in dem es hieß: "Wenn Kinder ihrer Mutter gegenüber respektlos sind, liegt die Ursache dafür oft in ihrer Beziehung zum Vater."
Martinez' Anwaltsteam hatte daraufhin beantragt, den Post in die Beweislage aufzunehmen. Der Beitrag hätte den "Seelenfrieden" seines Mandanten gestört, hieß es. Der Richter lehnte den Antrag ab. Inzwischen ist der Post von Berrys Account verschwunden.