Sohn von Roy Black lässt sein Kind in Kolumbien zurück: "In Deutschland könnte ich ihm nicht viel bieten"
Santa Marta/Emden - Neuanfang bei Torsten Höllerich (49)! Der Sohn von Schlagerlegende Roy Black (†48, bürgerlich Gerhard Höllerich) kehrt seinem alten Zuhause Kolumbien den Rücken und will sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen. Das bedeutet aber auch, dass er seinen einzigen Sohn (6) zurücklassen muss.
20 Jahre Familienleben in Kolumbien sind für Höllerich nun bald Geschichte. Wie er der Bild gegenüber mitteilte, sei seine Ehe mit Noch-Frau Maria Fernanda endgültig gescheitert. Aus der Beziehung ist Söhnchen Dominique hervorgegangen, der künftig bei seiner Mutter in Santa Marta leben wird.
Weil Höllerich jobtechnisch in Kolumbien keine Zukunft mehr sehe, wolle er zurück nach Deutschland gehen. Die Konsequenz: eine Vater-Kind-Beziehung auf Distanz. "In Deutschland könnte ich ihm im Moment nicht viel bieten. Ich habe dort kaum noch Familie und für ihn würde alles wieder bei null beginnen", so der 49-Jährige.
Höllerich sei traurig darüber, sein einziges Kind zurückzulassen, aber: "Natürlich werde ich alles dafür tun, regelmäßig nach Kolumbien zu reisen oder ihn nach Deutschland einzuladen, damit wir weiterhin viel Zeit miteinander verbringen können."
Torsten Höllerich will sich in Deutschland neues Leben aufbauen
Was genau der Sohn von Roy Black in Deutschland arbeiten will, verriet er nicht. Im niedersächsischen Emden werde er vorübergehend bei einem Kumpel unterkommen.
In Kolumbien habe sich Höllerich mit Gelegenheitsjobs herumgeschlagen und von seinem YouTube-Kanal sowie gelegentlich Tantiemen aus den Liedern seines berühmten Vaters gelebt, heißt es bei Bild. Oft habe das nicht mal für die Miete der Wohnung gereicht.
Deshalb wolle er in seiner neuen alten Heimat (auch finanziell) richtig durchstarten: "Ich fange mit 50 noch einmal komplett bei null an. Ich weiß, dass das nicht einfach wird, aber ich freue mich darauf."
Titelfoto: dpa / Roelen / Picture Alliance