USA - Wer aktuell durch seinen Social-Media-Feed scrollt, entdeckt bei immer mehr - besonders weiblichen - Stars dieselbe auffällige Pose: Mindestens eine Hand ruht dabei lässig auf der eigenen Brust. Was zunächst wie eine zufällige Geste aussieht, hat längst einen Namen und liegt voll im Trend.
Selena Gomez und Dua Lipa tun es, Hailey Bieber, Kylie Jenner und Zendaya auch - am sogenannten "Boob-Rest" kommt längst keine Promi-Dame mehr vorbei.
Laut "Huffpost" sei die Pose keineswegs nur dazu da, auf Fotos möglichst sexy zu wirken, sie habe auch einen praktischen Nutzen: Frauen wüssten in Situationen, wie beispielsweise auf roten Teppichen, einfach nie, wohin mit ihren Händen. Der "Boob-Rest" löse das Problem.
Er wirke lässig, selbstbewusst und verschränkte Arme oder Herumfuchteln vor Kameras würden damit der Vergangenheit angehören.
Je nachdem, wie die Hand platziert wird, ließen sich außerdem Schmuck, Fingernägel oder ein schönes Dekolleté besonders gut in Szene setzen. Weil es alle machen, scheint ein Fünkchen Wahrheit dahinterzustecken.
Jede Generation hatte ihren ganz persönlichen "Boob Rest"
Wer kurz überlegt wird allerdings feststellen, dass es Posen wir den "Boob Rest" schon immer gegeben hat und beinahe jede Generation seinen "Signature Move", also sein unverwechselbares Markenzeichen, hatte.
Man erinnere sich an den bei Millennials beliebten "Teapot"-Look mit mindestens einer Hand in der Hüfte, dazu ein unübersehbares Duckface mit leichtem Schmollmund und den typischen, sogenannten MySpace-Blickwinkel.
Noch ältere Generationen standen für Fotos viel braver, etwa mit gefalteten Händen (Altkanzlerin Angela Merkel ist das beste Beispiel) oder einer Hand auf der Schulter des Partners vor der Kamera.
Die Gen Z und ihre berühmten Promi-Vertreter machen jetzt vor, wie man heutzutage seine Schokoladenseite auf Fotos zeigen kann.