Sylvie Meis küsst vor der Kamera: "Das passiert mir auch nicht jeden Tag"

Hamburg - Seit Freitag flimmert Sylvie Meis (48) in der ARD-Mediathek erstmals in einer deutschen Serien-Hauptrolle über die Bildschirme. Doch die Impro-Serie "Die Friesenjunkies" stellte die Moderatorin auch vor einige Herausforderungen.

Sylvie Meis (48) spielt in "Die Friesenjunkies" ihre erste Hauptrolle in einer deutschen Serie. (Archivfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

So gab es in der Serie gleich mehrere Filmküsse, die für die 48-Jährige keinesfalls Routine waren. "Es ist natürlich etwas Besonderes, zumal ich in dieser Serie nicht nur mit einem Kollegen einen Filmkuss habe", erklärt Meis im Gespräch mit "spot on news".

"Das passiert mir auch nicht jeden Tag, weil ich nicht so häufig schauspielere." Deshalb müsse sie sich gut vorbereiten. Unterstützung bekomme sie in solchen Fällen am Set von professioneller Begleitung.

"Es gibt Coaches, die darauf achten, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen. Das gilt auch für die anderen intimeren Szenen."

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In "Die Friesenjunkies" wird eine luxuriöse Sylter Entzugsklinik zum Zentrum skurriler Neurosen. Und das nicht nur bei Patienten, sondern auch bei Therapeuten.

Meis verkörpert dabei die medikamentenabhängige Madison, die sich ihren Dämonen stellen muss. Ob in der ARD-Serie der erste Filmkuss gefallen ist, den die 48-Jährige jemals hatte?

"Nein, das war nicht mein erster Filmkuss." Dazu beschreibt Meis eine Kuss-Szene mit Stephan Luca (52), der die Rolle des Roland in der Serie spielt. "Der Kuss findet am Ende dieser Therapiesitzung statt. Madison ist in diesem Moment emotional so aufgewühlt, dass sie Roland, der von Stephan Luca gespielt wird, plötzlich als ihren möglichen Traummann sieht."

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Sylvie Meis zur ARD-Serie "Die Friesenjunkies": "Ich habe noch nie Drogen genommen"

Mit dem Setting in der Serie habe die Moderatorin privat nichts am Hut. (Archivfoto)  © Elisa Schu/dpa

Weiter erklärt sie: "Als den Mann, auf den sie immer gewartet hat und der sie aus dieser unglaublich chaotischen und schrecklichen Situation retten könnte, zu der ihr Leben geworden ist. Ich glaube, Madison spürt dabei zum ersten Mal, dass es mit ihm tatsächlich etwas Echtes sein könnte."

Da es sich bei "Die Friesenjunkies" um eine Impro-Serie handelt, war für die Schauspieler nicht alles Wort für Wort vorgegeben. So habe Meis sich als Schauspielerin auf den Moment verlassen müssen.

Wie sie das wahrgenommen hat? "Es war auf jeden Fall intensiv. Während der Dreharbeiten habe ich Dinge gesehen, die ich vorher noch nie erlebt hatte: verschiedene Drogen auf einem Tisch und eine Umgebung, die überhaupt nicht meine Welt ist."

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Demnach habe sie ihre Rolle und die ungewohnte Umgebung abends immer erst einmal abschütteln müssen.

"Ich habe noch nie Drogen genommen und stehe dem Thema sehr ablehnend gegenüber. Umso größer war der Eindruck, den diese Umgebung auf mich gemacht hat", gesteht sie abschließend. So hätte es am Set zwar einige witzige Drehmomente gegeben, "aber es gibt eben auch richtig heftige, ernsthafte Momente."

Alle acht Folgen sind seit dem 6. November in der ARD Mediathek abrufbar. Am 13. ab 23.50 Uhr (Folgen 1-4) und am 14. November ab 23.40 Uhr (Folgen 5-8) läuft die Serie außerdem im Ersten.

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