"Nie im Leben": Thorsten Legat will nach 18 Jahren Reality-Karriere beenden
Köln - Nach fast zwei Jahrzehnten vor den Kameras ist für Thorsten Legat Schluss mit Reality-TV. Der 57-Jährige macht unmissverständlich klar, dass er künftig in solchen Formaten nicht mehr dabei sein will.
Der ehemalige Fußballprofi hat in den vergangenen 18 Jahren so ziemlich alles mitgenommen, was das deutsche Reality-TV zu bieten hat. Doch damit soll jetzt Schluss sein.
Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung kündigte Legat seinen endgültigen Rückzug an. Seine Ansage fällt dabei ziemlich deutlich aus: "Mich sieht im Reality-TV kein Mensch mehr, nie im Leben. Es war eine Lehre für mich, aber ich will auch mit den Menschen in dem Bereich nichts mehr zu tun haben."
Aktuell ist Legat noch in der Sat.1-Show "Villa der Versuchung" zu sehen. Nach seinen Aussagen dürfte das allerdings sein letzter Auftritt in einem Reality-Format sein.
Doch warum zieht er jetzt die Reißleine? Die Gründe hierfür sind offenbar vielfältig.
Thorsten Legat: Vorwürfe gegen die Reality-Branche
Legat wirft der Branche vor, dass in den Formaten "verdammt viel" manipuliert werde. "Gegen die anderen Kandidaten, die nur auf Show machen, komme ich da aber nicht an. Ich bin real und mache so etwas nicht", behauptet er.
Auch bei der Auswahl der Kandidaten sieht er Probleme. Produktionen, die TikToker für wenig Geld ins Fernsehen holen, bezeichnet er als "billig".
Bekannt wurde Legat nach seiner Fußballkarriere unter anderem durch das "Dschungelcamp" und "Das Sommerhaus der Stars". Ganz von der Mattscheibe verabschieden will sich Legat aber nicht. Andere Unterhaltungsshows hat der 57-Jährige schließlich nicht grundsätzlich ausgeschlossen.
Dass er aus finanziellen Gründen weiterhin Reality-TV machen müsse, weist er entschieden zurück: "Das ist Quatsch! Finanziell bin ich seit meinem 28. Lebensjahr abgesichert."
Titelfoto: Bildmontage: Rolf Vennenbernd/dpa, ---/Joyn/dpa

