Tiefe Verbindung: ESC-Königin Dara ursprünglich von "Dschungelcamp"-Siegerin entdeckt

Köln - Lucy Diakovska (50) platzt vor Stolz: Ihr Heimatland Bulgarien hat den Eurovision Song Contest gewonnen. Ganz unbeteiligt ist das "No Angels"-Mitglied daran nicht.

Lucy Diakovska (50, r.), hier an der Seite von Beatrice Egli (37), ist ebenfalls in Bulgarien geboren und aufgewachsen.  © Britta Pedersen/dpa

Mit deutlichem Abstand auf den israelischen Sänger Noam Bettan (343 Punkte) gewann Sängerin Dara (27), die mit vollem Namen Darina Yotova heißt, am Samstag in Wien mit insgesamt 516 Punkten die Trophäe des europäischen Musikwettbewerbs.

Für Lucy kommt der sensationelle Erfolg keinesfalls aus dem Nichts. Wie die RTL-"Dschungelcamp"-Siegerin von 2024 gegenüber "Bild" erklärte, habe sie die 27-Jährige bereits vor elf Jahren entdeckt. Seitdem pflegen die beiden Frauen eine enge Verbindung zueinander.

"Meine Freundin Dara hat den ESC verdient gewonnen und ich bin immer noch ganz aufgeregt", freute sich Lucy. Zum ersten Mal begegnet seien sie sich 2015. Damals saß die 50-Jährige bei der bulgarischen Version der Castingshow "The X Factor" in der Jury.

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Dara trat als Kandidatin auf und hinterließ bei der "No Angels"-Sängerin einen bleibenden Eindruck. Mit gerade einmal 16 Jahren sei sie "so lebendig", aber gleichzeitig auch total "entspannt und ganz bei sich" gewesen. Nichts habe einstudiert gewirkt.

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Bulgarischer Siegersong "Bangaranga" in der Heimat scharf kritisiert

Sängerin Dara (27) hat am Samstag in Wien mit insgesamt 516 Punkten den Eurovision Song Contest für Bulgarien gewonnen.  © Heikki Saukkomaa/Lehtikuva/dpa

"In ihr habe ich mich gesehen", erinnert sich Lucy an die Anfangszeit der ESC-Gewinnerin zurück. Die Castingshow beendete Dara vor elf Jahren noch auf Rang drei, in Wien hat sie es ganz nach oben geschafft.

Seit ihrer gemeinsamen Zeit bei "The X Factor" haben sich die beiden Frauen nicht mehr aus den Augen verloren. Lucy fördert und unterstützt die Karriere ihres Schützlings auf zweierlei Weise - als Mentorin und auch als enge Freundin, wie sie sagt.

Ein Selbstläufer war der ESC-Sieg aber nicht. In ihrer Heimat habe Dara für "Bangaranga" teils heftige Kritik einstecken müssen. "Viele unserer Landsleute waren grausam zu ihr", betonte Lucy. Manche hätten das Lied sogar als satanisch verurteilt.

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Bei Daras triumphaler Rückkehr nach Bulgarien war davon nichts mehr zu spüren. Am Flughafen von Sofia wurde die 27-Jährige wie eine Heldin empfangen. Auf dem Rollfeld standen gar zwei Feuerwehrautos Spalier und sprühten eine riesige Wasserfontäne.

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