Til Schweigers Töchterchen Lilli zeigt Vagina auf Instagram

Hamburg - Was ist denn da bei Til Schweigers Töchterchen Lilli Schweiger (22) los? Plötzlich reihte sich eine Vagina neben der nächsten in ihrer Instagram-Story.

Lilli Schweiger (22) zeigt Exponate der Künstlerin Lydia Reeves auf Instagram.
Lilli Schweiger (22) zeigt Exponate der Künstlerin Lydia Reeves auf Instagram.  © Screenshot/Instagram/lilli.c.schweiger

Insgesamt postete die 22-Jährige am Montag drei Bilder von unterschiedlichsten Vaginen. Natürlich keine aus Fleisch und Blut, sondern aus Gips. Genauer gesagt: Gipsabdrücke.

Was sie uns damit sagen will, bleibt zunächst geheim. Einen Kommentar oder gar eine Botschaft teilte sie mit ihren Followern dazu nicht.

So viel ist allerdings klar. Bei den Abdrücken handelt es sich um ein Projekt der britischen Künstlerin Lydia Reeves, die sich besonders auf die primären Geschlechtsorgane der Frauen spezialisiert hat.

Brüste, Vaginen aber auch Popos. Von allem macht die Britin Gipsabdrücke und erzählt die persönlichen Geschichten der Frauen dazu. In diesem Fall in der Reihe "the many faces of Pu$$y" (Die vielen Gesichter der Muschi).

Hintergrund der Werke ist es, auf die Diversität unter Frauen hinzuweisen. Beziehungsweise der Vaginen. Die Botschaft: Jede Frau, jede Vagina ist anders, und das ist in Ordnung. Es sei an der Zeit, über die Vielfalt zu reden und die Scham zu verlieren.

Ob Lilli Schweiger mit ihrer Story nur auf die Künstlerin und das Thema aufmerksam machen wollte oder sich vielleicht sogar ihr eigenes Schmuckkästchen unter den Exponaten befindet, wissen wir natürlich nicht. Jedes Geschlechtsteil wurde anonymisiert.

"The many faces of Pu$$y"

Lydia Reeves bei der Arbeit.
Lydia Reeves bei der Arbeit.  © Screenshot/Instagram/lydiareeves_artist

Auf ihrer Website erklärt die Künstlerin ihr Projekt dann noch genauer: "Ich möchte die Kommunikation rund um die Vulva in Gang bringen und hoffe, dass ich dazu beitragen kann, den Menschen die Augen zu öffnen, um zu sehen, dass sie nicht die einzige Person sind, die gefühlt hat, was sie gefühlt hat, oder so aussieht, wie sie aussieht."

Dabei handele es sich oft um negative Gefühle, die sie auch selbst erlebt habe. "Ich bin in jungen Jahren über Pornos gestolpert, und mir wurde plötzlich so bewusst, dass meine Vulva nicht so aussah wie all die Vulven in Pornos. Das zerstörte mein Selbstvertrauen als junges Mädchen völlig und prägte meine jungen Teenagerjahre und beeinflusst mich noch viele Jahre in meinem Erwachsenenleben."

Dem Gefühl hat die Künstlerin den Kampf angesagt.

Bei Interesse kann man eine Plastik auch von der eigenen Scheide formen lassen. Ab schlappen 150 Pfund (umgerechnet knapp 165 Euro) geht es schon los.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/lilli.c.schweiger

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