Todes-Rätsel um Netflix-Star: Schauspieler wurde offenbar ermordet

Kanada - Der kanadische Schauspieler Stewart McLean ("Virgin River", "Arrow") ist tot! Die Polizei in der kanadischen Provinz British Columbia bestätigte, dass die sterblichen Überreste des 45-Jährigen im Gebiet Lions Bay, etwa 20 Kilometer nördlich von Vancouver, entdeckt wurden. McLean wurde zuletzt am 15. Mai gesehen.

Schauspieler Stewart McLean wurde nur 45 Jahre alt.  © RCMP

Erst drei Tage später sei er laut Squamish Royal Canadian Mounted Police als vermisst gemeldet worden.

Ermittler versuchen inzwischen zu rekonstruieren, was vor dem plötzlichen Verschwinden des beliebten Serien-Stars passiert ist. Laut People stuft die Polizei den Tod McLeans inzwischen als Mordfall ein.

Nach Angaben der Behörden hätten Hinweise während der Suche darauf hingedeutet, dass McLean Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Der Fall wird nun von der kanadischen Mordkommission IHIT untersucht.

Promis & Stars TV-Star Hendrik Duryn verteidigt Generation Z: "Wer so etwas tut, gehört bestraft"

Ermittler werten derzeit Überwachungsvideos aus und befragen mögliche Zeugen. "Wir verfolgen alle verfügbaren Hinweise, um Antworten für die Familie, Freunde und Angehörigen von Herrn McLean zu finden", teilte die Polizei mit.

Anzeige

Talentagentur würdigte Stewart McLean als humorvollen und warmherzigen Menschen

Stewart McLean hatte in den vergangenen Jahren immer wieder kleinere Rollen in mehreren bekannten TV-Produktionen übernommen. Darunter auch in der Action-Serie "Arrow" oder dem Netflix-Hit "Virgin River".

McLean stand aber nicht nur vor der Kamera. Der 45-Jährige arbeitete auch als Produzent. Seine Talentagentur würdigte ihn als humorvollen und warmherzigen Menschen, der immer "engagiert, professionell, voller Tatendrang und unendlich witzig" gewesen sei. "Mit großer Trauer nehmen wir Abschied. Ruhe in Frieden, Stew", schrieb Lucas Talent Inc. auf Facebook.

Die örtliche Polizei versucht derweil, die Bevölkerung aus der Region Lions Bay zu beruhigen und teilte mit, dass trotz der noch nicht abgeschlossenen Mordermittlungen keine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe.

Mehr zum Thema Promis & Stars: