Trauer um Sitcom-Legende: James Burrows stirbt mit 85 Jahren
Los Angeles (USA) - Große Trauer in Hollywood: Der amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor James Burrows ist tot.
Er galt als einer der prägendsten Regisseure der Fernsehindustrie und wirkte unter anderem an den Kult-Sitcoms "Cheers", "Will & Grace", "Friends", "Frasier" und "The Big Bang Theory" mit.
Jetzt ist James Burrows im Alter von 85 Jahren gestorben.
Wie seine Familie gegenüber dem "People"-Magazin mitteilte, sei der TV-Macher am Freitag im Beisein seiner Angehörigen friedlich eingeschlafen.
"Wir feiern das außergewöhnliche Leben und das bleibende Vermächtnis von James 'Jimmy' Burrows", heißt es in dem Statement der Hinterbliebenen. Demnach habe der 85-Jährige als "Mentor und kreative Kraft" Generationen von Komikern beeinflusst und Millionen Fernsehzuschauern weltweit "unermessliche Freude" bereitet.
Mehr als 50 Jahre lang prägte der Ausnahme-Regisseur die Sitcom-Landschaft wie kaum ein anderer: Anfang der 80er-Jahre schuf er die US-Kultserie "Cheers", später führte er bei allen Folgen von "Will & Grace" Regie. Für "Friends" und "The Big Bang Theory" inszenierte Burrows die Pilotfolgen.
James Burrows war elffacher Emmy-Gewinner
Im Laufe seiner Karriere sammelte der Sitcom-Schöpfer knapp 50 Emmy-Nominierungen, elfmal wurde er mit dem begehrten US-Fernsehpreis ausgezeichnet.
Doch neben seinem großen beruflichen Erfolg würdigten seine Angehörigen auch den Menschen James Burrows: Der 85-Jährige habe die seltene Gabe besessen, jeden um sich herum "zu einem besseren Menschen zu machen".
Er habe verstanden, "dass es bei großartiger Komödie nie nur ums Lachen ging. Es ging um Menschlichkeit, Verbundenheit und Wahrheit", so seine Familie.
James Burrows, der 1940 in Los Angeles geboren wurde, hinterlässt seine Ehefrau Debbie Easton, seine vier Töchter sowie sieben Enkelkinder.
Titelfoto: Amy Sussman / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

