Tumor-Schock um Torsten Sträter: Neues Update des Comedy-Stars lässt tief blicken
Köln - Erst vor wenigen Wochen war Torsten Sträter (59) mit seiner Tumor-Erkrankung an die Öffentlichkeit gegangen. Jetzt gibt es ein Update zu seinem Gesundheitszustand.
Nach der Absage sämtlicher Auftritte im Februar und März vermuteten viele Fans, Sträter sei wieder von seiner Depression eingeholt worden. Später brach der Künstler dann sein Schweigen und verriet im Netz: "Dummerweise ist es ein Tumor!"
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur "spot on news" warf der 59-Jährige anlässlich seiner Teilnahme an der neuen Staffel von "LOL: Last One Laughing", die am 14. Mai 2026 auf Prime Video startet, einen Blick zurück auf die vergangenen Monate.
Die Entscheidung, die Diagnose publik zu machen, sei ihm "ein bisschen" schwergefallen, gibt Sträter zu. "Das scheint ja genauso stigmatisiert zu sein wie die Depressions-Sache. Dabei erwischt es statistisch gesehen fast jeden zweiten Menschen. Schon absurd."
Auf die Frage, wie es ihm heute gehe, antwortet der gebürtige Dortmunder auf seine ganz typische Art - mit Humor. Er fühle sich, um es mit den Worten von Sylvester Stallone in dessen Rolle als Barney Ross in "The Expendables" zu sagen, schlicht "zufrieden".
Torsten Sträter nach Tumor-Diagnose mittlerweile zurück auf der Bühne
Besonders zu knabbern hatte der 59-Jährige laut eigener Aussage aber vor allem an den vielen abgesagten Shows. Diese Entscheidung sei ihm "sehr schwergefallen", denn: "Ich empfinde das ja nicht als Arbeit."
Wer einmal richtig gearbeitet habe - "wie 99,9 % der anderen Menschen da draußen" -, kenne den Unterschied. Für ihn sei das Leben auf der Bühne kein Job, sondern einfach die pure Leidenschaft.
Aus diesem Grund habe er sich schließlich auch dazu entschlossen, mit seiner Erkrankung an die Öffentlichkeit zu gehen. "Damit die hochgeschätzten Anhänger meines Handwerks nicht denken: Was hat er denn? Eingewachsene Fußnägel?", so Sträter.
Doch nicht nur im TV ist der 59-Jährige wieder zu sehen. Mittlerweile ist er auch auf die Bühne zurückgekehrt. Dabei freue er sich vor allem, "die Leute" wiederzusehen. Doch Sträter begleitet auch die Angst: "Hoffentlich werde ich dieser Sache Herr, rein emotional gesehen."
Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

