Oslo (Norwegen) - Ein eintöniges Leben im Hausarrest sieht anders aus: Seine restliche U-Haft durfte Marius Borg Høiby (29) nach einem Gerichtsentscheid mit einer Fußfessel im Hausarrest absitzen. Dabei soll der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) nun in Saus und Braus leben.
Seit Anfang Februar hatte Høiby in Oslo in U-Haft gesessen, Mitte Juli wurde ihm dann gestattet, die restliche Zeit mit einer Fußfessel im Hausarrest auf dem königlichen Anwesen Skaugum in der Nähe seiner kranken Mutter zu verbüßen.
Wie die norwegische Zeitung "Se og Hør" berichtet, lässt es sich der 29-Jährige dort jetzt richtig gut gehen und genießt die Annehmlichkeiten, die das royale Anwesen zu bieten hat.
Auf dem weitläufigen Gelände soll sich Høiby in einem großzügig bemessenen Bereich bewegen dürfen, darunter fallen auch mehrere Gebäude. Zwischen seinem Wohnhaus und dem 150 Meter entfernten Haupthaus des Kronprinzenpaares darf er frei hin und her wechseln.
Dass Høiby zudem Zugang zu dem privaten Hallenbad hat, mag auch nicht so recht ins Bild der eigentlichen U-Haft passen. Die warmen Sommertage genießt der wegen Vergewaltigung Verurteilte hingegen auf einer Terrasse mit Außenpool.
Høiby lädt Familie und Freunde zu Grillpartys ein
Einsam muss sich der Kronprinzessinnen-Sohn dabei auch nicht fühlen. Er soll bereits von Familie und Freunden zahlreich Besuch erhalten und mit ihnen gemeinsame Grillabende veranstaltet haben. Eine Vorgabe, wie oft und wie viel Høiby während des Hausarrests besucht werden darf, gab es wohl nicht.
Von Alkohol und Drogen sollte er während der munteren Abende jedoch die Finger lassen. Die norwegische Bewährungshilfe könnte jederzeit zu unangekündigten Vor-Ort-Kontrollen auftauchen.