Nach Wontorra-Aus: Sie ist das neue Gesicht der Bundesliga-Konferenz!
München - Das Mikro wandert weiter! Nach dem Abgang von Laura Wontorra (37) setzt Pay-TV-Sender DAZN in der Fußball-Berichterstattung von nun an auf Valentina Maceri (33).
Schon am kommenden Samstag ist die 33-Jährige erstmals für den kostenpflichtigen Streaminganbieter im Einsatz. Gemeinsam mit Michael Ballack (49) als Experten an ihrer Seite wird sie dann live aus Sinsheim vom Duell zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund berichten, von dort durch die Bundesliga-Konferenz führen, wie DAZN selbst offiziell mitteilte.
"Am Samstagnachmittag gibt es doch für Fußballfans nichts Geileres als dieses Gefühl, wenn um 15.30 Uhr alle Spiele gleichzeitig angepfiffen werden, und keiner weiß, wo als Erstes und als Nächstes 'TOOOOOOR in …' gerufen wird. Das kannte ich selbst bisher nur als Zuschauerin. Das ist Live-Berichterstattung in ihrer Reinform", schwärmt Maceri.
"Ich liebe diese Unberechenbarkeit, das macht das Ganze so spannend. Dass ich jetzt Teil von diesem ikonischen Gesamtprodukt Bundesliga-Konferenz bei DAZN sein darf, macht mich stolz", erklärt die gebürtige Nürnbergerin weiter.
Neue DAZN-Moderatorin Maceri: Habe "meinen eigenen Stil"
Maceri folgt damit auf Wontorra, die insgesamt rund fünf Jahre lang für DAZN im Einsatz war, ehe sie vor wenigen Wochen ihren Vertrag beim Sender aufgelöst hatte. Künftig soll die Tochter von TV-Legende Jörg Wontorra (77) bei RTL zu sehen sein. Offiziell bestätigt ist das bislang allerdings noch nicht.
"Laura hat großartige Arbeit geleistet", sagt die Deutsch-Italienerin und macht zugleich klar, dass sie ihren Weg gehen will: "Ich werde aber nicht versuchen, sie zu kopieren, weil ich meinen eigenen Stil habe. Es geht in der Bundesliga-Konferenz auch nicht um mich oder Laura, sondern nur um eins: den Fans vor den Bildschirmen eine unterhaltsame, informative Fußballübertragung rund um jeden Spieltag zu liefern. Das ist mein Fokus."
Die Voraussetzungen dafür bringt Maceri jedenfalls mit. Sie moderiert beim Schweizer Sender blue Sport die UEFA Champions League, war zuletzt als WM-Expertin für MagentaTV im Einsatz.
Ihre Fußballerfahrung beschränkt sich dabei nicht nur auf Mikrofon und Kamera. Maceri spielte nämlich selbst unter anderem für den 1. FC Nürnberg, lief für mehrere deutsche U-Nationalteams auf.
Doch auch abseits des Sports machte sie schon von sich reden. Mit ihrer Kritik am modernen Feminismus sorgte Maceri vor rund eineinhalb Jahren für Diskussionen.
Titelfoto: Fotomontage (2): Georg Wendt/dpa, Arne Dedert/dpa