Wer will hieraus Kaffee trinken? Verkäuferin bei "Bares für Rares" fordert 2000 Euro!

Köln - Dieses Kaffeeservice aus Metall ist absolut unpraktisch und soll trotzdem möglichst viel Geld bei "Bares für Rares" bringen. Mitgebracht hat es Verkäuferin Aude (39). Aber was steckt hinter diesem eigenartigen Kaffee- und Teeservice?

Wendela Horz (50, rechts) schaut sich das Kaffeeservice genau an, während Moderator Horst Lichter (58, mitte) noch rätselt.
Wendela Horz (50, rechts) schaut sich das Kaffeeservice genau an, während Moderator Horst Lichter (58, mitte) noch rätselt.  © ZDF/Bares für Rares/screenshot

Auf den ersten Blick erinnert es an den Monolith in Utah, der kürzlich in der Wüste entdeckt wurde.

"Es ist sehr unpraktisch zur Nutzung. Also man verbrennt sich die Finger dran und außer mir weiß es auch wirklich keiner zu schätzen. Es steht einfach nur dumm da", schildert die hoffnungsvolle Verkäuferin des Sets die Lage. Ob sie so den Verkaufspreis nach oben treiben kann?

Moderator Horst Lichter (58) hält das seltsam blecherne Set erstmal für Badezimmer-Ausrüstung: "Da kommt Seife und so was rein", lautet seine Vermutung. Als ihm Aude erklärt, dass es sich um ein Kaffee-Set handeln soll, reagiert er völlig ungläubig. "Ja, ne, is klar!"

Expertin Wendela Horz (50) schaut sich das Metallset genauer an und weiß es natürlich besser als Lichter. "Tatsächlich haben wir hier eine Kaffeekanne, eine Teekanne, ein Milchkännchen und ein Zuckerdöschen mit einem weiteren Behälter."

"Na da hat sich aber ein Designer ausgelassen", lacht Moderator Horst Lichter, der das Set als völlig unpraktisch einstuft. Horz pflichtet ihm bei: "Das Ganze zu spülen, ist unglaublich wenig spaßig." Aber es sei natürlich ein tolles Designobjekt. Dementsprechend könnte es auf eine gute Nachfrage stoßen.

Hoher Preis bei Bares für Rares

Formt man alle Behälter des Sets zusammen, erhält man einen Block.
Formt man alle Behälter des Sets zusammen, erhält man einen Block.  © ZDF/Bares für Rares/screenshot

Und so erklärt die Expertin auch die spannende Geschichte des Sets. Hergestellt vom französischen Silberwaren-Produzen Christofle handelt es sich um eine versilberte Metall-Sammlung aus den 1970er- Jahren. "Es handelt sich um eine seltene Auflage von nur 200 Sets weltweit."

Damit hat das moderne Set das Potenzial für einen hohen Verkaufspreis, oder?

Schließlich möchte die Verkäuferin auch tatsächlich 2000 Euro für das unpraktische Christofle-Set aus Paris erhalten.

Die Expertin Wendela Horz schätzt dies als realistisch ein, da das Set ein paar Kratzer hat. "Diese Sets werden manchmal für 7000 Euro verkauft", fügt sie hinzu.

Händler steigen weit unter der Expertise ein

Als die Händler das gute Christofle-Set sehen, ahnen sie, wie unpraktisch das Kaffeetrinken sein könnte. Gleichzeitig stapeln sie bei den ersten Geboten extrem niedrig. Die ersten Gebote starten bei 180 Euro und klettern nur in kleinen Schritten.

Von den erhofften 2000 Euro bleiben sie vorerst weit entfernt. Susanne Steiger (38) will bei "Bares für Rares" deshalb erstmal die Praxistauglichkeit wissen: "Wird das heiß?" Hierbei könnte es sich um eine klare Finte handeln, denn es handelt sich augenscheinlich um ein Designer-Set mit Sammelwert.

Entsprechend betont Verkäuferin Aude ihre Ansage beim Gebot von 300 Euro: "Viel zu wenig." Da müssen die Händler also nachlegen. Doch als sie die hohe Expertise und die Forderung der Verkäuferin hören, sind sie überrascht.

Ob es zu einem Verkauf kommt, sehen Fans von "Bares für Rares" am Mittwochnachmittag ab 15.05 Uhr oder in der ZDF-Mediathek.

Titelfoto: ZDF/Bares für Rares/screenshot

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