"Bares für Rares": Horst Lichter braucht Spickzettel für berühmten Teller - dann zahlen die Händler fast das Doppelte

Köln - Alle im Studio erkennen den berühmten Künstler sofort - nur Horst Lichter (64) braucht bei "Bares für Rares" einen Spickzettel. Am Ende zahlen die Händler für den limitierten Teller fast doppelt so viel wie gewünscht.

Georg aus Kronach und seine Tochter Yvonne wollen bei "Bares für Rares" einen limitierten Teller verhökern.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Der Moderator der ZDF-Trödelshow benötigt überraschenderweise einen kleinen Spickzettel, um die Unverkennbarkeit des Objekts zu verstehen, das Georg aus Kronach und dessen Tochter Yvonne mit in das Pulheimer Walzwerk gebracht haben.

Friedensreich Hundertwasser (✝71) lautet der Name des Designers. Wie der Studio-Gast offenbart, habe er den Teller einst von seinem ehemaligen Arbeitgeber erhalten, dem ebenfalls sehr bekannten Porzellan- und Keramik-Hersteller Rosenthal.

Experte Colmar Schulte-Goltz (53) umschmeichelt das Geschirrstück aus den Kunstreihen des Unternehmens als "herausragend schön". Arbeit hat der 53-Jährige indes kaum, denn alle wichtigen Informationen sind auf dem Boden des Tellers aufgeführt.

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Neben dem Namen des Künstlers ist dort auch der Titel des Tellers zu lesen: "Spiralental". Laut Schulte-Goltz spiegele das Motiv den Fluss des Lebens wider. Die Auflage des 1983 hergestellten Tellers ist zudem limitiert: Nummer 336 von 2000.

Lichter erkundigt sich nach dem Wunschpreis. Georg fordert 300 Euro. Trotz sichtbarer Kratzer und Gebrauchsspuren auf dem Dekor hält der Experte sogar 450 bis 600 Euro für realistisch. Das Vater-Tochter-Duo ist happy.

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Das Spiral-Motiv ist eine Kreation des weltbekannten Wiener Malers Friedensreich Hundertwasser (✝71).  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares"-Händlerin sichert sich ihren ersten Hundertwasser

Für 520 Euro geht der außergewöhnliche Teller an Händlerin Liza Kielon (32).  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Im Händlerraum geht alles ganz schnell. "Hundertwasser", flötet Christian Vechtel (51) sofort, als er den Schalenteller enthüllt. Ein Raunen geht durch den Raum, schließlich ist der Künstler nicht nur weltbekannt, sondern auch "extrem beliebt".

Das Startgebot des 51-Jährigen liegt bei 100 Euro, wird aber sofort von David Suppes (38) verdoppelt. Doch auch Liza Kielon (32) zeigt starkes Interesse an dem Objekt und erhöht auf 300 Euro. Der Wunschpreis des Verkäufers ist damit schon mal erreicht.

Nach der Expertise will sich Georg damit aber nicht zufriedengeben. "Da ist noch Luft nach oben", lässt er die zahlende Zunft wissen. Stimmt.

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Zum Ende eines rasanten Bieter-Duells mit Vechtel zahlt Kielon schließlich 520 Euro für ihren ersten Hundertwasser. Glückwunsch.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder bereits vorab in der Mediathek.

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