Entsetzen bei "Bares für Rares"! Seniorin bricht Verkauf ab und wettert: "Das ist doch Betrug!"

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Köln - Den Besuch bei "Bares für Rares" hat sich Rosita aus Wiesloch wahrlich anders vorgestellt. Was sie im Rahmen der Expertise erfährt, macht die Seniorin fassungslos. Sie spricht von Betrug und bricht ab.

Rosita und ihr Begleiter Marco wollen bei "Bares für Rares" einen funkelnden Ring verkaufen.
Rosita und ihr Begleiter Marco wollen bei "Bares für Rares" einen funkelnden Ring verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Die Verkäuferin, die ihren Bekannten Marco als seelische Unterstützung mit in das Pulheimer Walzwerk bei Köln gebracht hat, möchte in der beliebten ZDF-Trödelshow einen mit zahlreichen Diamanten besetzten Ring veräußern.

Moderator Horst Lichter (64) erkundigt sich nach der Herkunft. "Der ist von meiner Mutter, die ist 1989 verstorben und ich habe den Schmuck geerbt", verrät ihm Rosita. Seit zwei Jahren trage sie ihn jedoch nicht mehr. Bevor er jedoch "irgendwo verschwindet", soll er jetzt zu Geld gemacht werden.

Patrick Lessmann sieht einen "recht ansehnlichen Diamantbesatz" und erklärt: "Für mich sieht es ein bisschen futuristisch aus." Als Material wurde Weißgold verwendet. Die Herstellung datiert der Experte von Ende der 1960er- bis Anfang der 1970er-Jahre.

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Diesbezüglich widerspricht ihm die Verkäuferin sofort vehement. "War früher. Zwischen 1950 und 1960 würde ich sagen", merkt Rosita kopfschüttelnd an. Lessmann traut der Angabe allerdings nicht so recht. Ihn erinnert das Design eher an "Space Age".

An den Brillanten gibt es allerdings nichts zu rütteln. Der große Mittelstein besticht mit 0,65 Karat. "Er ist in einer sehr guten Qualität, was die Reinheit angeht", bestätigt der Profi. Die anderen Steine summieren sich insgesamt auf 0,75 Karat. Doch plötzlich wendet sich das Blatt ...

Die Diamanten sind zwar ein echter Hingucker, dafür verbirgt die Ringschiene eine böse Überraschung.
Die Diamanten sind zwar ein echter Hingucker, dafür verbirgt die Ringschiene eine böse Überraschung.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares"-Experte entdeckt Unstimmigkeit beim Material-Stempel

Für 1500 bis 1650 Euro will die Seniorin aus Wiesloch ihr Erbstück, das einst rund 5000 DM gekostet haben soll, nicht hergeben.
Für 1500 bis 1650 Euro will die Seniorin aus Wiesloch ihr Erbstück, das einst rund 5000 DM gekostet haben soll, nicht hergeben.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Ein Stempel auf der Ringschiene besagt: 750er-Gold. Doch Lessmann zeigt sich skeptisch und erklärt: "Wir wollen uns ja nicht immer nur auf die Stempel verlassen." Instinktiv macht er einen Säuretext. Das Ergebnis birgt eine böse Überraschung …

"Wir müssen hier von einer 585er-Ringschiene ausgehen", offenbart der 51-Jährige und zeigt Rosita das Ergebnis. Die Rentnerin ist völlig fassungslos. "Wahnsinn! Das ist doch Betrug!", platzt es aus ihr heraus.

Lessmann versucht das Gemüt der Verkäuferin zu beruhigen: "Es kann auch mal im Zuge einer Umarbeitung …". Weit kommt er mit seinem Erklärungsversuch nicht. Die Rentnerin winkt sofort ab: "Nenene, der war genau so! Aber als 750er bezahlt!"

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Ob ihr Wunschpreis von 3000 bis 3500 Euro nach dieser Enthüllung noch realistisch ist? Leider nein. Lessmann taxiert der Wert des Rings auf 1500 bis 1650 Euro. Rosita lehnt ab und poltert: "Für das gebe ich ihn nicht her. Das war ja damals schon um die 5000 DM."

Auch Lichter ist von der Entwicklung entsetzt. "Nee, das machen wir nicht. Da unterstütze ich dich", erklärt der ehemalige TV-Koch. Rosita bricht den Auftritt ab und beschließt: "Jetzt trage ich ihn auch zum Arbeiten."

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder bereits vorab in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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