Verkäuferin will 15.000 Euro: "Bares für Rares"-Händler können kaum fassen, was ihnen da enthüllt wird

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Köln - Ein Erbstück aus einem Kloster sorgt bei "Bares für Rares" für große Augen - vor allem bei den Händlern. Doch ist es wirklich die geforderten 15.000 Euro wert?

Verkäuferin Annette und Hobby-Astronom Thorsten wollen bei "Bares für Rares" ein XXL-Teleskop verkaufen.
Verkäuferin Annette und Hobby-Astronom Thorsten wollen bei "Bares für Rares" ein XXL-Teleskop verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Das ist großartig - Wahnsinn!", schwärmt Moderator Horst Lichter (64), als er das riesige Teleskop in den heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks zum ersten Mal sieht. Verkäuferin Annette hatte es einst von ihrem Vater geerbt.

Wie sie im Begrüßungsgespräch mit dem ehemaligen TV-Koch weiter berichtet, sei dieser ein passionierter Hobby-Astronom gewesen. Das feilgebotene Exemplar kam ursprünglich in einem deutschen Kloster zum Einsatz, bevor ihr Vater es käuflich erwarb.

"Eine Augenweide", findet Annette. Und auch Annika Roßbach ist begeistert. Die Expertin bestätigt, dass Teleskope in dieser Größenordnung nicht für den Otto Normalverbraucher gedacht waren, sondern für Sternwarten oder eben auch Kloster.

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Die Fachfrau erklärt dazu: "Viele ahnen das gar nicht, dass Mönche nicht den ganzen Tag gebetet oder im Garten gearbeitet haben." Kloster seien der Standort für Wissenschaft, Bildung und Forschung gewesen. "Teleskope wurden täglich genutzt."

Doch was ist das gute Stück der Firma Mills aus den 1850er-Jahren heute noch wert? Die Verkäuferin ist völlig ahnungslos. Auf Nachfrage von Horst Lichter verrät sie dennoch ihren astronomischen Wunschpreis: satte 15.000 Euro!

Ursprünglich kam das beeindruckende Exemplar der Firma Mills in einem deutschen Kloster zum Einsatz.
Ursprünglich kam das beeindruckende Exemplar der Firma Mills in einem deutschen Kloster zum Einsatz.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares
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Schätzpreis der "Bares für Rares"-Expertin wird deutlich übertroffen

Die Händler staunen nicht schlecht, als das riesige Teleskop vor ihnen enthüllt wird.
Die Händler staunen nicht schlecht, als das riesige Teleskop vor ihnen enthüllt wird.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Tatsächlich ist das Spektrum auf dem Markt deutlich geringer, wie Roßbach sofort deutlich macht. Laut der Sachverständigen seien für das Refraktor-Teleskop samt den vielen hochauflösenden Vergrößerungslinsen "nur" 4000 bis 6000 Euro zu erzielen.

Die Enttäuschung steht Annette förmlich ins Gesicht geschrieben. Nach einem lauten Seufzer erklärt sie schließlich: "Gut, man muss Kompromisse eingehen im Leben." Von Lichter gibt es dafür die begehrte Händlerkarte.

Im Verhandlungsraum verfehlt das XXL-Teleskop seine Wirkung nicht. Den potenziellen Käufern stehen nach der Enthüllung buchstäblich die Münder offen. Ein echter Wow-Effekt. So ein großes Exemplar hat bis dato noch keiner von ihnen gesehen.

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Ist der Wunschpreis von 15.000 Euro etwa doch nicht so utopisch? Schnell entbrennt ein eifriges Bietergefecht um das Objekt. Und am Ende gibt es tatsächlich eine kleine Überraschung: David Suppes (39) zahlt immerhin 8000 Euro.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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