Nach Dschungelcamp: Patrick Romer plötzlich als "Tierquäler des Monats" ausgezeichnet

Köln - Im diesjährigen Dschungelcamp hat es für TV-Bauer Patrick Romer (30) am Ende nicht ganz für den großen Wurf gereicht. Jetzt bekommt der Ex von Antonia Hemmer (25) allerdings einen anderen Preis "feierlich" und unfreiwillig verliehen.

Patrick Romer (M.) musste im diesjährigen Dschungelcamp im Halbfinale die Segel streichen.  © RTL

Nicht nur im Camp hat der einstige "Bauer sucht Frau"-Kandidat für Aufsehen und Stunk gesorgt - auch außerhalb.

Insbesondere in den Augen der Tierschutzpartei PETA, die dem 30-Jährigen kurzum den Titel in der Kategorie "Speziesismus des Monats" (die Haltung, anderen Arten überlegen sein, Anm. d. Red.) für Januar verliehen hat.

Der Vorwurf: Patrick soll eine oder mehrere Ameisen zertreten und ein anderes Insekt bei lebendigem Leibe ins Lagerfeuer geworfen haben. "Das Moderationsteam rügte diesen Regelverstoß zwar, doch er blieb folgenlos. Außerdem äußerte sich der 'Dschungelcamp'-Teilnehmer nach dem Töten abfällig über die Tiere", schreibt die Organisation auf Instagram.

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Auch eine brisante Aussage des Dschungelcampers soll den Tierschützern ein starker Dorn im Auge gewesen sein.

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PETA kontaktiert TV-Produktion und RTL

Der 30-Jährige hat nach Angaben von PETA Ameisen zertreten und Insekten ins Lagerfeuer geworfen.  © IMAGO / pictureteam

Am Lagerfeuer unterschied Patrick im Rahmen eines Gesprächs schließlich zwischen Nützlingen und Schädlingen. "Es gibt Nützlinge und es gibt Schädlinge. (…) Nützlinge, die lässt man leben und Ungeziefer, also Schädlinge, die tötet man."

Nach Aussage von PETA habe man in den vergangenen Jahren immer wieder versucht, das Produktionsteam hinter "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" zu kontaktieren, um das Töten der Tiere zu unterbinden.

"In den vergangenen Jahren haben wir mehrfach an die Produktionsfirma ITV Studios Germany und RTL appelliert, für die Show keine Tiere mehr in Dschungelprüfungen zu missbrauchen. Dabei werden unter anderem Spinnen, Insekten oder Schlangen missbraucht, da diese aufgrund ihrer Andersartigkeit oft Angst in Menschen hervorrufen", heißt es.

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Die Darstellung der Tiere als "Ekelfaktor" habe einzig die Folge, dass Tierquälerei verharmlost werden soll, findet PETA.

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