Von Jonas-Erik Schmidt
Köln - Der Deutsche Fernsehpreis bekommt hinter den Kulissen einen neuen Vorsitzenden seiner Jury.
Laut einer offiziellen Mitteilung übernimmt der Journalist Stephan Lamby (66) die Rolle.
Der renommierte Dokumentarfilmer und Produzent tritt damit die Nachfolge von Wolf Bauer (76) an, der das Amt von 2019 bis 2025 innehatte.
Auf Lamby kommt damit eine Menge Arbeit zu: Er und seine Jury-Kollegen müssen viel Material sichten, um zunächst über die Nominierten und am Ende über die Preisträger zu entscheiden.
Der sogenannte Beobachtungszeitraum der Jury erstreckt sich vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026. Das Gremium entscheidet per Mehrheitsvotum über die aus seiner Sicht besten und erfolgreichsten Produktionen und Einzelleistungen in dieser Zeit.
Neben Lamby sitzen in diesem Jahr unter anderem auch Schauspielerin Valerie Niehaus (51), Moderatorin Laura Karasek (44), der Medienjournalist Alexander Krei (38) und Produzentin Maria Gresz (59) in der Fernsehpreis-Jury.
Verleihung im September in Köln
"Die Qualität von Fernsehprogrammen zu bemessen, ist gerade in diesem Jahr mehr als die Beurteilung von Kreativität und Erfolg", erklärte der neue Jury-Chef. Mehr denn je gehe es um inhaltliche Relevanz, um die Darstellung und Analyse der bedeutenden Themen der Gegenwart. Das Fernsehen habe eine wichtige Aufgabe in der Information und Einordnung, aber auch in der Unterhaltung.
Getragen wird die Auszeichnung von ARD, RTL, SAT.1, ZDF und der Deutschen Telekom. Die Streaming-Anbieter Disney+, Netflix und Prime Video wirken als Partner mit. Verliehen werden die Preise am 8. und 9. September in Köln.