Soko: 17-Jähriger wird wegen Homosexualität gemobbt und erstochen auf Brücke entdeckt

Leipzig - Krimi trifft auf Gesellschaftsdrama: In der neuen Folge von "SOKO Leipzig" wird der 17-jährige Yannik Gerath erstochen auf einer Brücke aufgefunden. Kim findet daraufhin heraus, dass der Teenager wegen seiner Homosexualität in den sozialen Netzwerken gemobbt wurde.

Ina Zimmermann und Staatsanwalt Binz im Gespräch mit Dr. Nicholas Herwitt.
Ina Zimmermann und Staatsanwalt Binz im Gespräch mit Dr. Nicholas Herwitt.  © ZDF/Uwe Frauendorf

Die Ermittlungen ergeben, dass Yannik an einer umstrittenen Konversationstherapie teilnahm, um seine homosexuelle Orientierung zu unterdrücken.

Deren Organisator, Psychotherapeut Dr. Nicholas Herwitt, ist sich jedoch keiner Schuld bewusst. Yannik wollte sich offenbar freiwillig helfen lassen.

Auch die weiteren Anhaltspunkte enden in losen Fäden: Yanniks Eltern Alexandra und Patrick Gerath beteuern, dass sie nicht schwulenfeindlich sind.

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Sein Exfreund Philipp Uhlig versteht nicht, warum Yannik ihre Liebe verleugnet hat.

Staatsanwalt Binz hat einen konkreten Verdacht. Gleichzeitig bereitet ihm jedoch seine Tochter Awa Sorgen. Sie muss sich plötzlich rechtfertigen, weil sie zwei Väter hat.

Die neue Folge von "SOKO Leipzig" mit dem Namen "Druck" läuft am heutigen Freitag, um 21.15 Uhr, im ZDF.

Titelfoto: ZDF/Uwe Frauendorf

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