"Ninja Warrior Germany": Das musst Du zum Start der neuen Staffel wissen

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Von Jonas-Erik Schmidt

Köln - Am Freitag (2. Oktober) startet endlich die elfte Staffel von "Ninja Warrior Germany". Fans dürfen sich dann nicht nur auf allerhand kleine und große Änderungen am Parcours, sondern auch auf neues Personal freuen.

Während Jan Köppen (43, l.) "Ninja Warrior Germany" erhalten bleibt, stoßen Sportmoderatorin Anna Fleischhauer (39) und Fußball-Kommentator Wolff Fuss (50, r.) neu hinzu.
Während Jan Köppen (43, l.) "Ninja Warrior Germany" erhalten bleibt, stoßen Sportmoderatorin Anna Fleischhauer (39) und Fußball-Kommentator Wolff Fuss (50, r.) neu hinzu.  © RTL / Markus Hertrich

Jan Köppen (43) kennt das Gefühl, irgendwo der Neue zu sein. Im RTL-Dschungelcamp beerbte er einst als Moderator Daniel Hartwich (48), in der Datingshow "Take Me Out" folgte er auf Ralf Schmitz (51). Umso auffälliger ist es, dass es nun einmal andersherum läuft. "Jetzt bin ich endlich mal die Konstante in einer Show!", jubelt Köppen.

Worauf er damit anspielt: Kommentator Frank "Buschi" Buschmann (61) und Reporterin Laura Wontorra (37), die seit der ersten "Ninja Warrior"-Staffel dabei waren, haben sich verabschiedet. Buschmann sagte zum Abschied, er habe zuletzt "eine Form von Müdigkeit" gespürt.

Für neuen Verve sollen Kommentator Wolff Fuss (50) und Sportmoderatorin Anna Fleischhauer (39) sorgen, die in die frei gewordenen Plätze klettern.

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Verblieben aus dem Ursprungstrio ist somit einzig Jan Köppen. Der gibt zu, dass das alte Line-up schon etwas Besonderes gewesen sei. "Natürlich waren wir ein sehr eingespieltes Trio, das diese Sendung von Tag eins an miterleben durfte", sagt er der dpa. "Das hat über all die Jahre unglaublich zusammengeschweißt."

"Ninja Warrior Germany"-Moderator Jan Köppen sieht "tollen Flow" in neuem Team

Auch in der elften Staffel müssen die Kandidatinnen und Kandidaten Durchhaltevermögen beweisen, um den Parcours zu meistern.
Auch in der elften Staffel müssen die Kandidatinnen und Kandidaten Durchhaltevermögen beweisen, um den Parcours zu meistern.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Aber in der neuen Konstellation habe es von Anfang an "einen tollen Flow" gegeben. "Wir waren unter anderem alle zusammen als Team essen und haben bis heute eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe", berichtet Köppen über die Annäherung. Auch gab es einen gemeinsamen Besuch bei der Tanzshow "Let's Dance". Was Köppen als "RTL-Teambuilding-Maßnahme" bezeichnet.

"Ich finde, unsere Konstellation spiegelt eigentlich die Kandidaten sehr gut wider. Da gibt es die erfahrenen Ninja-Veteranen und die jungen Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei sind", sagt Anna Fleischhauer, die Neue. "Wir sind ein bisschen wie die Kandidaten im Parcours selbst."

Fuss, einer der meistbeschäftigten Fußball-Kommentatoren des Landes, hat bereits gewisse Unterschiede zu seinem eigentlichen Kerngeschäft festgestellt - etwa, dass man bei "Ninja Warrior" auch mal deutlich hemmungsloser kalauern darf. "Wenn ein Kandidat beispielsweise Becker heißt und/oder Bäcker ist, dann fliegen die Bäckerwortspiele."

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Am eigentlichen Spielprinzip ändert "Deutschlands härtester TV-Parcours" (RTL) allerdings nichts. Kandidatinnen und Kandidaten müssen mehrere extrem anspruchsvolle Hindernisse hinter sich lassen, um viel Geld zu gewinnen. Wer es vermasselt, landet im Wasser.

Noch höher, noch härter: TV-Ninjas müssen in neuer Staffel an ihre Grenzen gehen

Die sogenannte Mega-Wand ist in der elften Staffel von "Ninja Warrior Germany" so hoch wie nie zuvor.
Die sogenannte Mega-Wand ist in der elften Staffel von "Ninja Warrior Germany" so hoch wie nie zuvor.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Allerdings gibt es auch ein paar Neuerungen. RTL verspricht unter anderem Hindernisse, die "weltweit erstmals bei 'Ninja Warrior' zum Einsatz kommen". Auch die sogenannte Mega-Wand - ohnehin schon ein ziemlich einschüchterndes Gerät - lege noch einmal zu und erreiche in diesem Jahr "eine noch nie dagewesene Rekordhöhe". 

Am Modus wurde ebenfalls getüftelt. Erstmals entscheidet am Ende jeder Vorrunde ein zusätzlicher "Ninja-Speed-Duell-Parcours" über ein direktes Finalticket. Im Finale sind 300.000 Euro zu holen.

"Ninja Warrior Germany" ist über die Jahre zu einer Säule im RTL-Programm geworden. Inspiriert wurde die deutsche Variante von einer Show aus Japan, die es dort schon seit 1997 gibt. Manch einer sieht die Show in der Tradition von Klassikern wie "Spiel ohne Grenzen" mit Camillo Felgen oder - Stichwort Japan - "Takeshi's Castle", einer Sendung, bei der Kandidaten auf möglichst irrsinnige Weise versuchten, eine ausgedachte Burg zu erobern. 

Albern ist "Ninja Warrior Germany" allerdings nur bedingt. Die Athletinnen und Athleten gehen in der Regel sehr fokussiert an ihre Aufgabe - man muss auch ordentlich trainieren, will man auch nur drei Meter weit kommen.

Mittlerweile hat sich rund um das Format eine Art eigenes Ökosystem entwickelt. Promis kommen vorbei, Kinder bekommen ihre eigene Variante, und erfolgreiche Ninjas können anschließend bei anderen RTL-Formaten auftauchen. Etwa als Kandidat bei "Let's Dance".

Titelfoto: RTL / Markus Hertrich

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