Leipzig - Musiker Angelo Kelly (44) war am Freitagabend zu Gast im "Riverboat". Im Gespräch mit Moderatorin Kim Fisher (57) blickte das ehemalige Mitglied der Kelly Family auf seine dreijährige Auszeit zurück und verriet, wie es um sein Comeback auf der Bühne steht.
"Ich wusste auch gar nicht, ob ich zurückkomme", verriet der 44-Jährige. Die Auszeit habe er bewusst genutzt, um erst dann wieder Musik zu machen, wenn das Feuer wirklich brennt.
Auch eine humorvolle Anekdote zu seiner Frisurveränderung gab er zum Besten: "In der Zeit habe ich mir dann einfach gedacht: Komm, schneide ich mir die Haare richtig kurz, mich sieht ja keiner. Ich wusste sofort: Ja, das hätte ich schon vor 20 Jahren machen sollen!"
Angelo galt während der unvergleichlichen Erfolgsgeschichte der Kelly Family als Organisator, Publikumsliebling und Leadsänger der Band. Offen sprach der Musiker nun auch über die finanziellen und emotionalen Berg- und Talfahrten seiner Karriere.
Zwar feierte die Kelly Family in den 90ern gigantische Erfolge, doch als er erwachsen wurde, sei vom Geld zunächst aber nichts mehr übrig gewesen. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten habe sich alles wieder positiv entwickelt. Den Druck, ununterbrochen im Rampenlicht zu stehen, spürt er heute glücklicherweise nicht mehr.
48 Konzerte in einem Jahr
Neben der Musik stand während der Auszeit die Familie im Fokus: "Das habe ich in den drei Jahren wirklich voll ausgelebt und habe auch viel abgenommen für meine Frau. Und auch seit ich wieder auf Tour bin, achte ich drauf, mindestens die Hälfte des Jahres zu Hause zu sein."
Bei der "Ready to Rock"-Tour stehen in diesem Jahr insgesamt 48 Konzerte an. Ab Herbst bekommt er unterwegs sogar Verstärkung aus den eigenen Reihen: Sein 15-jähriger Sohn Joseph begleitet ihn als Gitarrist.
"Er spielt so unfassbar gut", erklärt der stolze Papa von insgesamt fünf Kindern. "Ich habe ihm vor Kurzem gesagt, wenn er mitkommen will, darf er, und er freut sich tierisch."
Die komplette Sendung "Riverboat" seht Ihr jederzeit auf Abruf in der MDR-Mediathek.