Moderatorin Uta Bresan im Riverboat: Betrunken von zu viel Grappa!

Leipzig - Seit 1993 moderiert sie die MDR-Erfolgsshow "tierisch, tierisch": Die Dresdnerin Uta Bresan (55) ist die Vorzeige-Moderatorin schlechthin. Immer charmant, immer freundlich und immer gut vorbereitet. Am Freitagabend erzählte sie aber im MDR-Riverboat ihren Moderationskollegen Kim Fisher (51) und Jörg Kachelmann (61), dass sie nicht immer so perfekt ist und verriet, dass sie während der Dreharbeiten für ihre Show ein einziges Mal zu tief ins Glas geschaut hat.

Hätte fast "tierisch, tierisch" aufgegeben: Moderatorin Uta Bresan (55).
Hätte fast "tierisch, tierisch" aufgegeben: Moderatorin Uta Bresan (55).  © MDR/Axel Berger

In der Talkshow wurde unter anderem Utas allererste Fernsehmoderation für "tierisch, tierisch" gezeigt. So richtig wohl fühlte sie sich damit aber nicht. "Wir haben gerade Deine erste Moderation bei 'tierisch, tierisch' gesehen", so Kim Fisher lachend. 

"Und Du wolltest, dass wir den Einspieler schon nach zwei Sekunden wieder abbrechen…" Ja, aber warum denn? 

"Ich stand das erste Mal vor der Kamera und dachte, meine Klamotten und meine Frisur sind total toll", rechtfertigt sich Uta Bresan. 

"Oh Gott, wenn ich das heute sehe. Ich hatte die extra in einer Boutique besorgt und dachte aber nicht daran, dass die Sachen auch schmutzig werden können und es kalt wird beim Dreh. Das war total fehl am Platz, es war tierisch kalt und als ich abends im Hotelzimmer war, dachte ich: 'Nee, das ist ist nicht das Richtige für mich, diese Sendung, das halte ich nicht durch.'

Sie wollte tatsächlich ihre Erfolgsshow aufgeben!

Trinken nach Drehschluss: Das wurde Uta Bresan zum Verhängnis!

Seit 27 Jahren moderiert Uta Bresan "tierisch, tierisch".
Seit 27 Jahren moderiert Uta Bresan "tierisch, tierisch".  © Screenshot MDR Riverboat

"Ich habe ja auch zum ersten Mal moderiert, war wahnsinnig aufgeregt, war sehr unsicher. Aber ich hatte damals schon meinen Regisseur, den ich heute noch habe. Er hat mich sehr gut geführt, war sehr geduldig mit mir und dafür bin ich ihm heute noch sehr dankbar." Aber wie wir alle wissen, steht sie noch heute vor der Kamera und sucht ein neuen Zuhause für Hund, Katze und Co.

Ein Dreh für ihre Show führte die Dresdnerin sogar bis nach Italien. Und da schmeckte Uta der Grappa wohl etwas zu gut, erinnert sie sich. "Das war ein Dreh für 'tierisch, tierisch' in Italien in einem Tierheim und mich haben die Zustände dort sehr schockiert. Es war furchtbar, wie die Tiere dort gehalten wurden."

Nach dem Drehtag verbrachte das Team noch den Abend gemeinsam. "Nach dem Abendessen gab es Grappa. Der Kameramann war aus Rom und hat sich wahnsinnig gefreut, dass wir seinen Grappa mochten. Wir haben einen nach dem anderen gekippt. Ich war an diesem Abend sehr froh, dass die Hotelzimmer dort sehr schmal waren, denn ich musste mich links und rechts mit den Händen an den Wänden abstützen. Ich habe den Rausch erst mitbekommen, als ich aufgestanden bin. Ich konnte meinen Wecker nicht mehr stellen und nicht mehr laufen. 

Hilfe. Es war wirklich das einzige Mal in meinem Leben", erzählt Uta Bresan lachend.

Titelfoto: Screenshot MDR Riverboat

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