Schauspielerin Stappenbeck über eigene Kindheit: "Finde das Wort 'Star' nicht ganz angemessen"

Leipzig - Am Freitagabend war auch die Schauspielerin Stefanie Stappenbeck (52) zu Gast im "Riverboat". Im Alter von elf Jahren wurde die gebürtige Potsdamerin von Talentsuchern des DDR-Fernsehens in der Schule entdeckt und spielte bald darauf ihre erste Hauptrolle im Kinderfilm "Die Weihnachtsgans Auguste" (1988).

Ihren Durchbruch hatte Stefanie Stappenbeck (52) 1999 in Margarethe von Trottas "Dunkle Tage". (Archiv)  © Sebastian Gollnow/dpa

"Ich hab’ ja den Beruf ergriffen, ohne jemals eine Schauspielschule besucht zu haben, und war dann aber auch gleich am Theater", erzählte die 52-Jährige im Gespräch mit Gastgeberin Kim Fisher (57). "Da war ich zwar ein Stück weit verloren, aber unter unfassbar tollen Kollegen doch auch gut aufgehoben."

Als "Star" habe sie sich damals jedoch nicht gefühlt: "Als ich ein Kind war, da hat mich niemand auf der Straße erkannt, insofern finde ich das Wort 'Star' da nicht ganz angemessen", so Stappenbeck.

"Meine Eltern haben das mit mir gut gemacht, die haben das weder behindert noch gefördert. Die haben gesagt: Wenn es dich glücklich macht, dann tu es, aber die Schulnoten müssen stimmen."

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Ähnlich wolle sie es auch bei ihrer eigenen Tochter (12) handhaben, so die Schauspielerin.

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Stefanie Stappenbeck: "Getrennt erziehend ist auch ganz gut für die Nerven"

Aktuell ist die 52-Jährige in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen, wie etwa in der ZDF-Krimi-Reihe "Ein starkes Team". (Archiv)  © Hardy Spitz/ZDF/dpa

"Das heißt, da wird die Pubertät ja irgendwann auch bei euch ins Haus flattern", scherzte Kim Fisher.

Stappenbeck: "Die ist eigentlich schon da, seitdem sie geboren ist. Ich bin so glücklich, dass ich dieses Kind bekommen habe, sie ist willensstark und sanft zugleich. Wir reden, seit sie drei oder vier Jahre alt ist, schon über Pubertät, sie hat einen richtig tollen, starken Willen, das mag ich sehr."

Stappenbeck, die nicht mit dem Vater ihrer Tochter zusammenlebt, hob dabei die Vorteile des Modells des "getrennt Erziehens" hervor: "Meine Tochter kann sich schon aussuchen, bei wem sie mehr Zeit verbringt, und ich finde es wirklich schön, dass ich dadurch auch mal Zeit für mich habe. Getrennt erziehend ist auch ganz gut für die Nerven."

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Die komplette Sendung "Riverboat" seht Ihr jederzeit auf Abruf in der ARD-Mediathek.

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