Faustdicke Überraschung! Sie ermittelt bald im Kölner "Tatort" an der Seite von Freddy Schenk

Köln - Klaus J. Behrendt (66) steigt nach 100 Folgen beim Kölner "Tatort" aus. Jetzt ist klar, wer seine Rolle in Zukunft übernehmen wird - und es ist eine faustdicke Überraschung.

Ricarda Seifried (36) wird zukünftig im Kölner "Tatort" auf Verbrecherjagd gehen.  © Henning Kaiser/dpa

Denn wie der WDR jetzt öffentlich gemacht hat, wird Ricarda Seifried (36) zukünftig an der Seite von Dietmar Bär (65) ermitteln.

Als Merle Rautenberg wird sie gemeinsam mit dem beliebten Filmkommissar Freddy Schenk versuchen, die Fälle aufzuklären.

Die in München geborene 36-Jährige hat an der London Academy of Music & Dramatic Arts und der Theaterakademie August Everding in der bayerischen Landeshauptstadt studiert.

Tatort Überraschendes TV-Comeback: Ex-Kommissar kehrt für einen Fall zum Berliner "Tatort" zurück

Im Anschluss erlangte sie Bekanntheit durch Rollen in "Deutsches Haus" (2023), "Axiom" (2022) sowie "Polizeiruf 110: Das Gespenst der Freiheit" (2018).

Ihren ersten Auftritt im Kölner "Tatort" soll sie in der 101. Folge "Entfesselt" Ende kommenden Jahres haben. Laut WDR laufen bereits die Dreharbeiten.

Außerdem wurde die 36-Jährige für ihre Rolle in "Wintermärchen" (2018) im Jahr 2020 für den Preis der Deutschen Filmkritik als "Beste Darstellerin" nominiert. 

Anzeige

Klaus J. Behrendt hört nach 100 Folgen als Kölner "Tatort"-Kommissar auf

Ermitteln bald ein letztes Mal zusammen: Dietmar Bär (65, l., als Freddy Schenk) und Klaus J. Behrendt (66, als Max Ballauf).  © Oliver Berg/dpa

Erst kürzlich durfte die Schauspielerin sogar ihren ersten Preis entgegennehmen: Im Juni erhielt sie beim Filmfest München für "Erzähl mir dein Morgen" den Förderpreis Neues Deutsches Kino für die "Beste Schauspielerische Leistung".

Ihr Können wird die 36-Jährige dann aber erst im kommenden Jahr zeigen können. Zwar laufen die Dreharbeiten für den 101. Kölner Tatort "Entfesselt" bereits, doch ausgestrahlt wird die Folge erst 2027- erstmals dann ohne Klaus J. Behrendt.

"Mein Entschluss, dieser Rolle pünktlich zum 30-jährigen Dienstjubiläum Lebewohl zu sagen, ist mir nicht leichtgefallen", sagte der 66-Jährige schon nach der Verkündung, doch sein Ziel sei es noch gewesen, die 100 Folgen vollzumachen.

Tatort Ballauf und Schenk ermitteln im Bunker: Nur wer tötet, überlebt im "Tatort"

Jetzt wolle sich der Schauspieler seiner Familie widmen - "auch wenn das nicht heißt, dass ich gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte."

Mehr zum Thema Tatort: