Nach Fußamputation: Andreas Giebel dreht "Watzmann ermittelt" im Rollstuhl
Von Sabine Dobel
Berchtesgaden - Anfang Juni musste sich Schauspieler Andreas Giebel (68) den Fuß amputieren lassen, nachdem sich eine offene Wunde infolge einer ungeeigneten Schuheinlage schwer entzündet hatte. Doch nun steht er wieder als Kommissar Benedikt Beissl für "Watzmann ermittelt" vor der Kamera.
Kurz nach der OP begannen bereits die Dreharbeiten. Die meisterte der 68-Jährige im Rollstuhl.
Auf einem von der ARD verbreiteten Foto sitzt er im Rollstuhl. Die Story: Er gerät im Einsatz in Lebensgefahr, kommt mit einer Schussverletzung gerade noch lebend davon und mischt vom Krankenbett aus bei Ermittlungen mit.
Veränderungen in allen Facetten gehörten zum Leben, auch in Berchtesgaden, heißt es in der Mitteilung. Und die gibt es in der neuen Staffel reichlich.
Neben Beissls Kollegen Jerry Paulsen (Peter Marton) und Sophia Strasser (Katharina Leonore Goebel) verstärkt eine zusätzliche Ermittlerin das Team: Kommissarin Dr. Kira Cortesi (Aglaia Szyszkowitz) wagt nach der Trennung von ihrem Mann in Italien und längerer Familienauszeit den beruflichen Wiedereinstieg in Berchtesgaden.
Verstärkung kommt auch mit dem neuen Polizeiobermeister Lukas Huber (Arne Kübler). Jerry Paulsen wird Vater, die kleine Mia wird geboren, bei ihrer Taufe gibt es ein Wiedersehen der ganzen Familie Beissl.
Neue Fälle – mysteriös und breit gefächert
Die neuen Fälle führen die Ermittler ins Umfeld eines Försters und Influencers, sie bekommen es mit undurchsichtigen Machenschaften in einer Schönheitsklinik zu tun und auch das örtliche Heimatmuseum gerät in den Mittelpunkt.
Der Tod eines passionierten Trailrunners und das mysteriöse Verschwinden eines Pflegekindes halten die Kommissare in Atem und auch der Zwist rund um die neue Bobbahn in Berchtesgaden rückt nach der Ermordung einer Umweltaktivistin in den Fokus. Schließlich werden sie wegen eines Mordfalls auch noch an ein Krimi-Filmset gerufen.
Ein Datum für die Ausstrahlung steht noch nicht fest. Die Episoden der 6. und 7. Staffel hatten vom 7. Januar bis 1. April (Episoden 61 bis 72) im Schnitt 3,12 Millionen Zuschauende erreicht.
Titelfoto: ARD/LuckyBirdPictures/Laurent Trümper
