"Fernsehgarten": Rudi Cerne sperrt Kiwi weg, Zuschauer vermissen nichts

Mainz - Im "ZDF-Fernsehgarten" am Sonntag bekam Andrea Kiewel (55) nach Elton (49) in der vergangenen Woche (TAG24 berichtete) erneut einen Co-Moderator zur Seite gestellt. Passend zum Thema "Blaulicht" durfte dieses Mal "Aktenzeichen XY … ungelöst"-Anchorman Rudi Cerne (61) an Kiwis Seite ran.

Nach über 20 Minuten im Escape Room darf Andrea Kiewel (r.) wieder raus. Warum, haben sich viele Zuschauer gefragt. Denn Co-Moderator Rudi Cerne hat seine Sache gut gemacht.
Nach über 20 Minuten im Escape Room darf Andrea Kiewel (r.) wieder raus. Warum, haben sich viele Zuschauer gefragt. Denn Co-Moderator Rudi Cerne hat seine Sache gut gemacht.  © Screenshot ZDF-Fernsehgarten

Neben einer Oldtimer-Staffel der Polizei Hamburg und einem von der Johanniter-Unfall-Hilfe nachgestellten Fahrrad-Unfall sollte der von Anfang an vollmundig angepriesene "Escape Room"-Einsatz von Kiewel der große Höhepunkt der Show werden.

Nun ist es ja eine Sache, ob man selbst in einem "Escpae Room" unter Zeitdruck kniffelige Rätsel lösen darf, oder einer anderen Person dabei zuschaut - zumal, wenn sie so hektisch und planlos an die Sache herangeht, wie Andrea Kiewel.

Zwar wurde sie von Rätsel-Designerin Nina und dem zunehmend genervt wirkenden Rudi Cerne teilweise mit der Nase auf die Lösungen gestoßen.

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Gedauert hat das langweilige Trauerspiel aber dennoch über 20 Minuten, was viele zum Wegschalten verleitet haben dürfte. "Was macht ihr eigentlich jetzt? Oder schaut ihr wirklich seit 20 Minuten dabei zu, was Kiwi im Escape Room macht?", fragte stellvertretend ein "Fernsehgarten"-Zuschauer auf Twitter.

Als Kiwi dann endlich alle Rätsel gelöst und den zum Entkommenen notwendigen Schlüssel aus einem Tresor geholt hatte, fragten sich dann einige Twitterer, warum man die 55-Jährige eigentlich überhaupt wieder aus dem Escape Room rauslässt.

"Ohne Kiwi wäre die Show nicht mehr so trashig"

Das ist der Unterschied: Rudi Cerne (r.) moderiert frei, Kiwi (l.) ließ von ihren Zetteln ab.
Das ist der Unterschied: Rudi Cerne (r.) moderiert frei, Kiwi (l.) ließ von ihren Zetteln ab.  © Screenshot ZDF-Fernsehgarten

Denn, so die überwiegende Mehrheit der Twitter-Kommentare, Rudi Cerne hatte seine Sache als Moderator wirklich gut gemacht.

"Einen Fernsehgarten mit Rudi C. als Moderator könnte man wieder ernst nehmen", "Klasse, wie der Rudi die Professionalität nicht aus dem Auge lässt und Kiwi einfach stehen lässt" oder "Ganz ungewohnt, wenn im Fernsehgarten jemand Musik ansagt, und dabei nicht JEDES Wort von der Karte ablesen muss ...", heißt es da unter anderem.

Tatsächlich hatte Cerne im üblichen Chaos der Live-Sendung fast immer den Überblick, die Sendezeit im Auge, stellte seriös und interessiert seine Fragen an die Gäste und moderierte eben ohne Kiwis unübersichtliche Zettel-Wirtschaft.

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"Ich bin wieder da", meinte Andrea Kiewel, als sie nach ihrem "Escape Room"-Ausflug und längerem Aufenthalt in der Garderobe gegen Ende der Sendung vor die Kamera zurückgekehrt war. "Die Hälfte der Zuschauer hat sicher nichts vermisst."

Auch wenn da etwas Wahres dran sein dürfte, so gehört das Kiwi-Chaos eben einfach zur Show.

Oder wie es ein Twitterer passend zusammenfasst: "Rudi könnte ohne Probleme die Sendung übernehmen, viel angenehmer, wenn er moderiert. Aber ohne Kiwi würde die Sendung nicht mehr so trashig".

Titelfoto: Bild-Montage: Screenshots ZDF-Fernsehgarten

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