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Lebensgefahr nach blutigen Attacken in Berlin!

Drei Verletzte nach Auseinandersetzungen in Berlin-Friedrichshain

Drei Personen sind bei zwei heftigen Auseinandersetzungen in Berlin-Friedrichshain verletzt worden - eine davon schwebt noch immer in Lebensgefahr.

Berlin - Drei Personen sind bei zwei heftigen Auseinandersetzungen in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Friedrichshain verletzt worden - eine davon schwebt noch immer in Lebensgefahr.

Bei einer Attacke an der Oberbaumbrücke wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt.

Zum ersten Fall: Wie die Polizei mitteilt, war ein 44 Jahre alter Mann mit zwei Begleitern an der Kreuzung Am Oberbaum/Mühlenstraße unterwegs. Gegen 22.40 Uhr geriet der Mann auf der Mittelinsel mit zwei unbekannten Männern aneinander und wurde attackiert. Erst als seine Begleiter sich näherten, flohen die Täter.

Erst als das Opfer und seine Freunde den Warschauer Platz erreichten, bemerkte der Mann, dass er zwei stark blutende Stichverletzungen an einem Bein und der Brust erlitten hatte. Seine Freunde alarmierten sofort die Polizei.

Die später eingetroffenen Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Mann in eine Klinik, in welcher er sofort operiert werden musste - Lebensgefahr! Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Später kam es an der Oberbaumbrücke zu einer weiteren Auseinandersetzung. Gegen 1.30 Uhr sollen zwei Männer in der Nähe der Disco "Pirates" ersten Informationen zufolge von zwei weiteren attackiert und am Kopf und im Gesicht verletzt worden sein.

Die Männer konnten die Täter den Beamten allerdings so gut beschreiben, dass diese nur 500 Meter entfernt zwei blutverschmierte Tatverdächtige fassen konnten, welche anschließend von den Opfern identifiziert wurden. Einer der Männer soll sogar ein Messer bei sich getragen haben.

Worum es bei dem Streit ging, ist ebenso unklar wie ein möglicher Zusammenhang zwischen den beiden Taten. Die Polizei hat auch in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei Tatverdächtige konnten nach einer zweiten Attacke festgenommen werden.

Fotos: Morris, Morris Pudwell