Schülerin schrie vor Schmerzen: 18-Jährige brutal geschlagen und vergewaltigt

München - Es ist ein Übergriff auf eine junge Schülerin, der für Fassungslosigkeit und Wut sorgt: In der Nacht auf Sonntag ist in München eine 18-Jährige brutal geschlagen und vergewaltigt worden.

Eine 18 Jahre alte Schülerin wurde in München brutal vergewaltigt. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Wie die Polizei am Mittwochmittag mitteilte, war die Münchnerin gegen 1.45 Uhr in der Innenstadt unterwegs, als sie im Herzog-Wilhelm-Park mit einem ihr unbekannten Mann ins Gespräch kam.

Dieser bot der durstigen Schülerin, die kein Geld dabei hatte, an, ihr an einer nahe gelegenen Tankstelle etwas zu kaufen. Gleichzeitig forderte er sie jedoch auf, noch einen Moment zu warten - und versuchte die junge Frau in der Folge zu küssen.

Darüber hinaus versuchte der Unbekannte, der Münchnerin unter ihr T-Shirt zu greifen und ihre Hose zu öffnen, was allerdings an Gegenwehr scheiterte. Nachdem die Schülerin alles unternahm, um die Annäherungsversuche zu verhindern, schlug der Fremde ihr unvermittelt in ihr Gesicht.

Danach zog er seinem Opfer die Hose bis zu den Knien herunter und vergewaltigte die wehrlose Frau, die laut Angaben der Beamten vor Schmerzen schrie und so Passanten auf die Tat aufmerksam machte.

Während diese die Polizei alarmierten, flüchtete der Verdächtige. Die Beamten leiteten sofort eine großangelegte Fahndung an, die 18-Jährige wurde derweil nach einer Erstversorgung am Ort des Geschehens von Rettungskräften in eine Klinik gebracht.

Zusätzlich wurden Aufzeichnungen vom Bereich des Tatorts gesichert sowie ausgewertet, die eine deutlich gezieltere Suche nach dem Flüchtigen ermöglichten. Am Montag konnte gegen 14 Uhr letztlich ein 29 Jahre alter Afghane von zivilen Einsatzkräften vorläufig verhaftet werden.

Da der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl erließ, befindet sich der Tatverdächtige weiter im Gefängnis.

In München ist es zu einem schrecklichen Zwischenfall gekommen: Eine Frau wurde vergewaltigt.  © Screenshot/Google Maps

Mehr zum Thema München Crime: