Achtung bei Ausflügen ins Freie: Waldbrandgefahr im Südwesten steigt massiv

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Von Julian Weber

Stuttgart - Weitgehend trockenes und mildes Wetter lädt in Baden-Württemberg zu Ausflügen, Grillabenden und Zeit im Freien ein – lässt vielerorts aber auch die Gefahr von Waldbränden steigen.

Am 1. Mai sind viele Menschen traditionell im Freien unterwegs. (Symbolfoto)
Am 1. Mai sind viele Menschen traditionell im Freien unterwegs. (Symbolfoto)  © Thomas Warnack/dpa

Bereits am Dienstag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) verbreitet mit der Gefahrenstufe 3, örtlich auch mit Stufe 4. Zur Wochenmitte nimmt das Risiko demnach weiter zu, bis am Donnerstag in manchen Regionen auch die höchste Warnstufe 5 erreicht wird.

Betroffen ist vor allem der Südosten des Landes.

In den vergangenen Tagen hatte es im Südwesten zwei größere Waldbrände gegeben, in Titisee-Neustadt und bei Stuttgart. Die steigende Waldbrandgefahr könnte auch Folgen für Ausflügler am 1. Mai haben.

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Am Tag der Arbeit sind traditionell viele Menschen im Freien unterwegs - beispielsweise, um zu grillen. Ob Kommunen wegen des hohen Risikos wie in der Vergangenheit Grillplätze im Wald sperren werden, war zunächst noch nicht bekannt.

Der Waldbrandgefahrenindex des Wetterdienstes gibt die Gefahr in fünf Stufen an.

Er berechnet sich aus Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsrate. Experten zufolge sind Waldbrände oft menschengemacht: Dazu gehören achtlos weggeworfene Zigaretten oder das Entzünden von Lagerfeuer.

Titelfoto: Thomas Warnack/dpa

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