Neue Umfrage sieht Aufholjagd der Grünen

Von Nico Pointner

Stuttgart - Zwei Wochen vor der Landtagswahl holen die Grünen in Baden-Württemberg in Umfragen des Insa-Instituts in der Wählergunst weiter auf. Die CDU bleibt dennoch mit Abstand stärkste Kraft.

Derzeit hat Manuel Hagel (37, CDU) die größten Chancen auf den Posten als Ministerpräsident. Auch Cem Özdemir (60, Grüne) ist im Rennen.
Derzeit hat Manuel Hagel (37, CDU) die größten Chancen auf den Posten als Ministerpräsident. Auch Cem Özdemir (60, Grüne) ist im Rennen.  © Marijan Murat/dpa

Wäre bereits an diesem Sonntag Landtagswahl in Baden-Württemberg, kämen die Grünen auf 22 Prozent der Stimmen, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine repräsentative Insa-Umfrage berichtet. Damit verringern die Grünen den Abstand zur CDU, die bei 28 Prozent liegt, auf sechs Prozentpunkte.

Bei der letzten Insa-Umfrage Ende Januar im Auftrag des Nachrichtenportals "Nius" betrug der Abstand noch acht Prozentpunkte.

Die Grünen kamen damals auf 21 Prozent, die CDU auf 29 Prozent der Stimmen. Bei einer Insa-Erhebung im Oktober im Auftrag der "Schwäbischen Zeitung" standen die Grünen sogar noch bei 17 Prozent und die CDU bei 31 Prozent - das waren ganze 14 Prozentpunkte Abstand.

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Die AfD kommt in der aktuellen Insa-Ergebung auf 20, die SPD auf 10 Prozent. Die Linke kann 7 Prozent für sich verbuchen. Die FDP liegt bei 6 Prozent und würde damit erneut in den Landtag einziehen.

Die Wahl in Baden-Württemberg findet am 8. März statt.

Die Wahlkampagne der Südwest-Grünen setzt den Fokus klar auf Spitzenkandidat Cem Özdemir (60, Grüne).
Die Wahlkampagne der Südwest-Grünen setzt den Fokus klar auf Spitzenkandidat Cem Özdemir (60, Grüne).  © Bernd Weißbrod/dpa

Ähnliche Ergebnisse auch bei anderen Umfragen

Auch in anderen Umfragen nahm der Abstand von CDU und Grünen zuletzt ab. Für die aktuelle Insa-Umfrage wurden 1000 Menschen vom 17. bis 23. Februar online befragt.

Die Fehlertoleranz liegt bei rund drei Prozentpunkten. Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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