Trotz Sturmtief "Elli": Nur wenige Unfälle im Südwesten

Von Marcel Gnauck

Stuttgart - Trotz Unwetterwarnungen vor Schnee und Glätte ist es in der Nacht auf Samstag in Baden-Württemberg zu vergleichsweise wenigen Unfällen gekommen.

Auf der B462 bei Forbach ist ein Schneepflug einen Abhang hinuntergerutscht. (Symbolbild)  © Christian Charisius/dpa

Durch das Wochenende seien in der Früh grundsätzlich weniger Autofahrer auf den Straßen unterwegs, wie Sprecher von mehreren Polizeipräsidien sagten. Man hoffe, dass es auch im Laufe des Tages bei so wenigen Unfällen bleibt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet noch den ganzen Tag mit weiterem Schneefall in Teilen des Landes.

Im Schwarzwald ist es in der Nacht zu mehreren Unfällen gekommen. Auf der schneebedeckten Fahrbahn der Bundesstraße 462 bei Forbach (Kreis Rastatt) geriet ein Schneepflug am Morgen ins Rutschen und stürzte einen Abhang hinunter.

Das Fahrzeug habe sich überschlagen und sei schließlich an einer Hauswand liegen geblieben, wie eine Sprecherin sagte. Die Beifahrerin wurde schwer verletzt, der Fahrer leicht. Sanitäter brachten die beiden in eine Klinik.

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Wegen des schlechten Wetters konnte der Schneepflug bislang nicht geborgen werden. Aus dem Fahrzeug laufen keine Betriebsstoffe aus, wie die Sprecherin weiter ausführte. Man wolle im Laufe des Tages entscheiden, wann und wie eine Bergung möglich sei.

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Mehrere Einsätze wegen umgestürzten Bäumen im Schwarzwald

Im Hochschwarzwald ist es in der Nacht zudem zu mehreren Einsätzen wegen umgestürzter Bäume gekommen. (Symbolbild)  © Ralf Hettler/dpa

Das Präsidium in Pforzheim zählte am Morgen etwa sieben wetterbedingte Unfälle. Dabei seien lediglich Sachschäden entstanden. Besonders betroffen seien die Landkreise Calw und Freudenstadt gewesen, wie ein Sprecher sagte.

In Bad-Liebenzell war etwa ein Reisebus ins Rutschen gekommen und habe nicht mehr weiterfahren können. Nachdem der Winterdienst die Straße gestreut hatte, habe der Bus aus eigener Kraft weiterfahren können. Fahrgäste seien zu dem Zeitpunkt nicht an Bord gewesen.

Die Beamten des Polizeipräsidiums Ravensburg mussten in der Nacht insgesamt zehnmal wegen Unfällen auf glatten und zugeschneiten Straßen ausrücken. Dabei seien ebenfalls ausschließlich Sachschäden entstanden.

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Im Hochschwarzwald ist es in der Nacht zudem zu mehreren Einsätzen wegen umgestürzter Bäume und Bauzäunen gekommen. Das Polizeipräsidium in Freiburg verzeichnete 14 entsprechende Einsätze.

Der DWD hatte auf den Schwarzwaldgipfeln Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometer pro Stunde vorhergesagt. Unfälle habe es nicht vermehrt gegeben. Die Zahlen seien mit einer üblichen Nacht zu Samstag vergleichbar, so ein Sprecher. Verletzt wurde niemand.

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