Killer-Wels zurück? Fisch verletzt Schwimmerin

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Von Charlotte Haft

Neutraubling - Wieder einmal ein schnappender Wels? Ein Fisch soll eine 75-jährige Schwimmerin im Guggenberger See nahe Neutraubling (Landkreis Regensburg) ins Bein gebissen haben.

Welse können angriffslustig werden, wenn Schwimmer ihrem Nachwuchs zu nahe kommen. (Symbolbild)
Welse können angriffslustig werden, wenn Schwimmer ihrem Nachwuchs zu nahe kommen. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich bei dem Fisch um einen Wels handelt. 

Die Schwimmerin sei am Montag leicht verletzt und am Ufer durch den Rettungsdienst versorgt worden. Eine Behandlung im Krankenhaus sei nicht nötig gewesen.

In einem Präventionshinweis der Polizei heißt es, dass Welse während der Laichzeit aggressiver auf Schwimmer reagieren können. Dann legten die Tiere in flachen und ruhigen Gewässerabschnitten ihre Eier ab und verteidigten gegebenenfalls ihre Gelege. Laut Landesfischereiverband dauert die Laichzeit bei Welsen von April bis Juli.

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Vor etwa einem Jahr hatte ein etwa zwei Meter langer Wels für Aufsehen gesorgt, der Badende in einem See in Mittelfranken attackierte und verletzte.

Der "Killer-Waller" war wohl laut Fachleuten ein Fisch-Vater, der seinen Nachwuchs schützen wollte. Das Tier wurde wegen Sicherheitsbedenken getötet. Für Schlagzeilen sorgte dabei vor allem die Tatsache, dass ein Polizist dazu seine Dienstwaffe einsetzte.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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